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Fressnapf Friends 01/21

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Tierisch informiert Der

Tierisch informiert Der Mythos vom Einzelgänger Katzen sind keine Rudeltiere – sie brauchen keine Gruppe, um zu überleben. Aber das heißt nicht, dass sie keine sozialen Kontakte zu Artgenossen benötigen Die Biologie bezeichnet Tiere als Einzelgänger, die außerhalb der Fortpflanzungszeit keinen freundlichen Kontakt zu Artgenossen suchen. Das trifft auf unsere Hauskatze nicht immer zu. Streune n- de Katzen zum Beispiel können sich zu regelrechten Katzenverbänden zusammenschließen. Sie zeigen vielfältige soziale Kontakte: freundlichen Nasenkontakt, gegenseitige Fellpflege und Kopf putzen, gemeinsames Schlafen und Kontaktliegen. Manchmal kann man sogar beobachten, dass sich Weibchen in der Aufzucht der Jungen unterstützen. Klare Hierarchien sucht man jedoch vergebens. Fazit: Katzen sind Individualisten, keine Einzelgänger. Ist eine Einzelhaltung also überhaupt empfehlenswert? Freigängerkatzen, die ihre sozialen Kontakte selbst managen – also entscheiden, ob und wann ihnen nach Interaktion zumute ist –, können in einer Einzelhaltung durchaus glücklich werden. Bei reinen Wohnungskatzen sieht es anders aus. Der liebevollste Halter kann die für eine gesunde Ent wick lung seines Stubentigers notwendigen Sozialkontakte leider nicht immer vollständig ersetzen. Eine Zweitkatze aus dem Tierheim Auch ist es ein Mythos, dass Kitten menschenbezogener werden, wenn man sie einzeln hält und womöglich besonders früh adoptiert. Meist ist genau das Gegenteil der Fall und das kleine Kätzchen kann sogar Verhaltensauffälligkeiten entwickeln. Mindestens acht, besser zehn Wochen sollte das Kitten alt sein, ehe es von der Mutter getrennt wird. Ideal ist es, wenn es danach mit einem Geschwisterchen aufwachsen darf, mit dem es spielen, raufen, kuscheln und lernen kann. Auch bei älteren Katzen kann eine Vergesellschaftung versucht werden. Bei der Auswahl des passenden Mitbewohners gilt als Faustregel: Die Katzen sollten ein ähnliches Temperament und in etwa das gleiche Alter haben. Bei kas trierten Tieren kommen Revierkämpfe seltener vor. Denken Sie vor der Anschaffung einer Zweitkatze auch an die Möglichkeit, mal im Tierheim vorbeizuschauen. Ältere Katzen, die schon von klein auf alleine leben, können eine Aus nah me 30

darstellen. Einem solchen Tier eine Zwangsgemeinschaft aufzubürden, kann belastend sein. Und selbst die geselligste Katze bleibt natürlich ein Individualist! Auch sie braucht hin und wieder Ruhe und Rückzugsorte. Manche Freigänger finden in der Nachbarschaft Kumpel zum gemeinsamen Jagen und Ausschauhalten. Wie so eine Freundschaft entsteht? Eine Rolle können ähnliches Alter, Tempera ment oder gleiches Geschlecht spielen, kastrierte Katzen sind oft entspannter. Und letztlich dürfte es wie beim Menschen um Sympathien gehen und darum, wie gut man einander riechen kann. Mitarbeiter-Tipp Tierisch informiert Madeleine Einkauf Nachdem ich meinen ersten Maine-Coon-Kater Hendrix bekommen habe, war schnell klar, dass ein Spielgefährte hermuss. Nach kurzer Zeit zog dann unser zweiter Kater Peanut ein. Die zwei verstanden sich nach kurzem Beschnuppern sehr gut. Jedoch merkte ich, dass nun Hendrix noch mehr Aufmerksamkeit benötigte, da er sich etwas zurückzog. Schnell habe ich für beide Stubentiger ein jeweils eigenes Spielritual eingeführt. So lernten beide schnell, dass niemand zu kurz kommen wird. Beide haben einen sehr unterschiedlichen Charakter, aber trotzdem harmonieren sie perfekt miteinander und halten mich auf Trab. Der Club für alle mit Hund oder Katze – ein Leben lang JETZT FETTE BEUTE MACHEN ... ... und gleich online kostenlos registrieren! viele tolle Gutscheine für deinen Liebling kostenlose Beratung durch unsere Experten interessante Blogbeiträge rund um Hund und Katze EIN CLUB VIELE VORTEILE www.fressnapf-pfotenclub.at

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