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Fressnapf Friends 01/21

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Gemeinsam glücklich

Gemeinsam glücklich Schlaue RASSEPORTRÄT: Sportskanone IN JEDER AUSGABE NEU Der Australian Shepherd kommt ursprünglich aus den USA. Wird der wachsame Hüter gut ausgelastet, ist er ein liebevoller Familienhund Der Australian Shepherd wurde ursprünglich als Hüter von tralischen Merinoschafen einge- aussetzt – so kam er zu seinem irreführenden Namen. Inzwischen ist der an hängliche Zeitgenosse ein beliebter Familienhund. Sein üppiges Fell gibt es in vielen Farben – von rot bis schwarz, aber auch in den Kombinationen blue- oder redmerle mit weißen oder kupferfarbenen Abzeichen. Seine Auge leuchten blau, bernsteinfarben, braun oder auch grün. Ein temperamentvoller Typ Der „Aussie“ ist eine Sportskanone und will beschäftigt sein. Er liebt Hundesport wie Agility und ist ein fröhlicher Begleiter beim Joggen und Radfahren. Doch braucht der intelligente Kerl auch unbedingt geistige Aufgaben, da er als sehr lernfreudig und beflissen gilt. Über einen ebenso agilen Hundekumpel in der Familie würde er sich sehr freuen. Der Australian Shepherd ist grundsätzlich ein gesunder und robuster Hund. Dennoch können Erbkrankheiten auftreten wie die Hüftdysplasie (HD), Epilepsie, Augenkrank- heiten wie Grauer Star oder das Iriskolobom. Die Erziehung des Aussies Weil der Australian Shepherd zu den in telligentesten Hunderassen zählt und gerne lernt, kann man ihn auch gut erziehen. Rup pigkeit ist diesem sensiblem Hund gegenüber unangebracht. Freundliche Konsequenz ist aber wichtig, denn allzu schnell prägt der Aussie sich unliebsame Verhaltensweisen ein, wenn er das Gefühl hat, dass es sich für ihn lohnt. Noch mehr Rasseporträts finden Sie hier Steckbrief Größe und Gewicht: Hündin 46–54 cm bei 16–25 kg, Rüde 51–58 cm bei 25–32 kg Körper: robust, aber harmonisch; manche Hunde haben eine kurze Rute. Kopf: Die dreieckigen Ohren hängen hoch am Kopf und sind nach vorne geklappt. Fell: wetterbeständig mit dichter Unterwolle, nur zum Fellwechsel bedarf es besonderer Pflege. Besonderheit: Es gibt ihn auch in klein: Der Mini hat eine Höhe von 35–46 cm und wiegt bis zu 14 kg. 48

Gemeinsam glücklich Eine Lektion Kaninchisch Unsere Langohren haben ein breites Repertoire an Körpersprache – wer genau hinschaut, kann ihre Bedürfnisse erkennen WOHLBEHAGEN Wenn Kaninchen sich wohlfühlen, mahlen sie leise mit den Zähnen. Um dieses typische, leise Geräusch zu vernehmen, muss man schon sehr genau hin hören. Es ähnelt dem Schnurren einer Katze und drückt tiefstes Wohlbehagen aus, zum Beispiel während einer Streicheleinheit oder Bürs ten massage. Dieses Zeichen von Glücks empfinden ist nicht zu verwechseln mit lautem Zähneknirschen, das meist auf Schmerzen hinweist. Wird es begleitet von einer angespannten Körperhaltung, apathischem Verhalten und einem getrübten Blick, sollten Sie schnellstmöglich einen Tierarzt auf suchen. SPIELFREUDE Stupst das eigene Kaninchen einen mit der Nase an, fordert das Langohr zum gemeinsamen Spiel auf. Das ist ein sehr gutes Zeichen, denn das heißt, dass das Tier keine Angst hat und sich in der Gegenwart seines Halters rundum wohlfühlt. Woran man fröhliche Kaninchen ansonsten erkennt? Sie sind mobil und erkunden ihre Umgebung mit allen Sinnen. ZUNEIGUNG Eine Demonstration uneinge- schränkten Vertrauens ist das so- genannte Wälzen, bei dem Kaninchen ihren un geschützten Bauch präsentieren. Dabei werfen sie sich auf den Boden und rollen immer wieder über den Rücken hin und her. Ihre Zuneigung drücken die Ka- ninchen übrigens durch das Lecken der Hand des Halters aus. Mit der Ein beziehung in die Putz rituale ist der Mensch o f fi z i e l li n die Kaninchensippe aufgenommen. ANGST Kaninchen, die Angst haben, verfallen in eine Starre. Die Bewegungslosigkeit ist ein Urinstinkt und Schutz mechanismus der Hoppler. Sie zeigt an, dass ein Tier in Alarmbereitschaft ist oder sogar Todesangst verspürt. Es ist dann starr, die Augen sind weit geöffnet und eine heftige Flankenatmung ist zu sehen. Unerfahrene Halter können das mit Entspannung verwechseln. Greifen Sie Ihre Kaninchen niemals im Nackenfell und vermeiden Sie große Schreckmomente. Die meisten Kaninchen werden nicht gern hochgenommen, sondern lieber auf dem Boden sitzend gestreichelt. Hier finden Sie eine Infografik zur Körpersprache von Kaninchen 49

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