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Fressnapf Friends 02/21

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Gemeinsam glücklich

Gemeinsam glücklich FRESSNAPF-HUNDE-EXPERTE LUKAS PRATSCHKER KATZENWÄSCHE für Hunde Das Video zum Thema und noch mehr Tipps von Lukas finden Sie unter: fressnapf.at/ school-of-dog online Hygiene ist bei Hunden sehr wichtig. Daher sollte sich Ihr Vierbeiner Zähne putzen sowie Ohren, Augen und Pfoten pflegen lassen Mit Training, Geduld und dem richtigen Zubehör können Sie die Hygiene bei Ihrem Hund selber übernehmen. Zahnpflege Sie brauchen einen Clicker, Anti- Plaque-Finger (zum Überstülpen über den Finger) sowie Zahnbürste und -pasta. Alles speziell für den Hund. Bringen Sie Ihrem Hund bei, sich das Maul öffnen zu lassen. Dafür legen Sie Ihre Hand sanft und gewölbt auf seinen Nasenrücken, klicken und loben ihn mit einem Leckerli. Klappt das, heben Sie beim nächsten Mal dabei vorsichtig die Lefzen des Hundes, um seine Zähne zu sehen. Klicken, belohnen. Sobald das gut funktioniert, streichen Sie mit dem Anti-Plaque- Finger vorsichtig über die Zähne. Nehmen Sie sich Zeit, putzen Sie anfangs immer nur einen Zahn pro Trainingseinheit. Lässt sich Ihr Vierbeiner das gefallen, benutzen Sie Zahnbürste und -pasta. Jeden Erfolg unbedingt mit einem Leckerli belohnen! Ohren- und Augenpflege Dafür benötigen Sie feuchte Pflegetücher. Bringen Sie Ihrem Hund bei, seine Schnauze ruhig auf Ihre Handfläche zu legen. Klicken und belohnen Sie ihn, wenn es klappt. Nehmen Sie dann ein Feuchttuch erst einmal nur in die Hand, damit er die Übung und das Tuch positiv miteinander verknüpft. Jetzt nähern Sie sich immer mehr den Ohren oder Augen. Erst mit einer leichten Berührung, bis Sie dann die gewünschte Stelle vorsichtig sauber machen können. Auch hier sind Zeit und Geduld angesagt. Pfotenpflege Sie brauchen Pfotenbalsam mit Bienenwachs und Ölen, um beanspruchte Ballen zu pflegen. Bringen Sie Ihrem Hund den Befehl „Pfote geben!“ bei. Klappt das, halten Sie dabei den Balsam in der anderen Hand, damit er beides positiv miteinander verknüpft. Im nächsten Schritt machen Sie beim Befehl „Pfote geben!“ Schmierbewegungen unten am Ballen mit Ihren Fingern – erst ohne Balsam, später mit Balsam. Und immer mit Leckerli loben! 44

Gemeinsam glücklich RUDELGEFLÜSTER Pfotenclub-Mitglieder fragen – Experten antworten Mein kastrierter Kater (5) markiert plötzlich, obwohl er das in den Jahren zuvor nicht gemacht hat. Erst markierte er täglich, jetzt alle zwei Tage und zwischendurch eine Woche gar nicht. Bei uns gab es keine Veränderung zu Hause, es war und ist alles wie immer. Auch kastrierte Kater (und auch Kätzinnen) können mit Harn markieren. Die Ursachen können körperliche Probleme sein, denn knapp die Hälfte der markierenden Katzen ist krank. Das kann von Harnwegserkrankungen (Blasensteine) bis zu Zahnschmerzen gehen. Ein gründlicher Gesundheits-Check ist also sinnvoll. Weitere Ursachen können Stress und innere Anspannung sein, etwa wegen Hunger, Frustration, Streit zwischen den Katzen im eige- nen Haushalt und vor allem mit fremden Katzen draußen. Nächtliche Besuche oder Harnmarkieren durch fremde Katzen ist ein sehr häufiger Auslöser. Also: Auf gar keinen Fall fremde Katzen füttern, sondern konsequent darauf hinweisen, dass sie hier unerwünscht sind. Fenster nachts blickdicht machen. Sabine Schroll Hallo, wir haben eine zweijährige Border-Collie-Hündin und sie verhält sich bei Hundebegegnungen sehr unterschiedlich. Zeitweise total entspannt, dann wieder unterwürfig, aber sehr oft auch zurechtweisend. Kleine, bellende Hunde, die auf uns zustürmen, fährt sie sehr scharf an. Auch Welpen weist sie zurecht und kommt dann zu mir. Im ganzen Verhalten kann ich kein Muster erkennen und deshalb rufe ich sie bei Begegnungen eher zurück, was sie aber auch verunsichert, da sie gerne mit anderen Hunden spielt. Zunächst hört sich das nicht nach einem Fehlverhalten an, da Ihre Hündin die ganze Bandbreite der Kommunikation zu beherrschen scheint. Sie richtet sich offenbar stark nach dem Verhalten des Gegenübers: Sie ist entspannt, unterwürfig oder verspielt. Und wenn bellende Hunde auf sie zustürmen, darf sie durchaus auch etwas schärfer darauf reagieren. Alles völlig in Ordnung. Was die Zurechtweisung der Welpen angeht, das kann ich im Moment nicht beurteilen. Vielleicht waren die Welpen zu aufdringlich? Auch dann ist es okay, wenn eine erwachsene Hündin diese zurechtweist. Auch wenn das für uns im ersten Moment heftig erscheint. Wenn sie also bei Hundebegegnungen zurückgerufen wird, ist sie zu Recht verunsichert, da sie aus Hundesicht nichts falsch gemacht hat. Jutta Durst Jutta Durst Verhaltenstrainerin für Hunde, Pfotenclub-Expertin Tanja Warter Tierärztin, Pfotenclub-Expertin Anmelden & mitmachen! Expertenwissen, Neuigkeiten und Gutscheine – jetzt Sabine Schroll Tierärztin, Katzen-Expertin, Pfotenclub-Expertin anmelden unter: fressnapf-pfotenclub.at/ registrieren

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