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Fressnapf Friends 03/20

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Tierisch informiert

Tierisch informiert Unsichtbarer Einzelgänger Fast wäre die größte Katze Europas ausgerottet worden. In den Wäldern Deutschlands und Österreichs gibt es sie wieder. Allerdings nur wenige Exemplare 1 Camouflage Man sieht ihn nur selten. Nicht nur, weil diese gefleckte Wildkatze immer noch bedroht ist. Sie trägt Tarnfarben: Der Luchs wechselt seine Fellfarbe mit den Jahreszeiten. Im Sommer sind die Flecken des Fells rötlich-braun, im Winter weißgrau. Tagsüber schläft der Waldbewohner, nachts geht er auf die Jagd nach kleineren Säugetieren. So bekommt man ihn quasi nie zu Gesicht. 2 Eurasische Luchse Es existieren vier Arten von Luchsen. In Europa lebt der besonders große Eurasische Luchs. Er ist viel kräftiger als unsere Hauskatze, hat viel längere Beine und ist fast so groß wie ein Schäferhund. Männliche Luchse können ein Gewicht von bis zu 32 Kilogramm erreichen. Markant sind ihre Pinselohren, ihr starker Backenbart und ihr Stummelschwanz mit schwarzer Spitze. 36

Tierisch informiert Wild Facts 3 Scharfe Katzenaugen Sein Name geht auf das althochdeutsche Wort „luhs“ zurück, das bedeutet „Funkler“. Seine Pupillen dehnen sich im Dunkeln dreimal so stark aus wie beim Menschen. Seine Augen sind sechsmal so lichtempfindlich wie unsere. In der Nacht sieht der Luchs genauso gut wie tagsüber. Er erkennt eine Maus auf eine Distanz von 75 Metern! 5 Überleben ungewiss Weniger als 100 Luchse streifen heute durch deutsche Wälder, in Österreich schätzt man den Bestand auf zehn bis 15 Tiere. Sie leiden vor allem unter den zerschnittenen Waldgebieten und dem Straßenverkehr. So finden die Luchse nur schwer zueinander, um sich zu paaren. Leider werden sie oft illegal gejagt. Langfristiges Überleben ist so kaum möglich. 4 Ohren wie ein Luchs Seinen Pinselohren entgeht gar nichts! So weiß man, dass der Hund den Ton einer Trillerpfeife auf eine Entfernung von bis zu 2,8 Kilometern hören kann – sofern er will. Luchse nehmen den Pfiff noch wahr, selbst wenn sie 4,5 Kilometer entfernt sind. Sie hören Töne im Bereich zwischen 65 und 70 Kilohertz. Beim Menschen ist schon bei 15 bis 20 Kilohertz Schluss. 37

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