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Fressnapf Friends 04/20

Gemeinsam glücklich

Gemeinsam glücklich Frische Luft für Meerli & Co. Kleintiere wie Meerschweinchen, Kaninchen & Co. lieben es, an der frischen Luft zu sein. Dafür brauchen die aktiven, spielfreudigen Tiere einen sicheren und artgerechten Platz und viel Auslauf 34

Gemeinsam glücklich KANINCHEN FÜHLEN SICH BEI UNTER 25 GRAD CELSIUS WOHL Nicht nur bei uns Menschen steigt die gute Laune, wenn wir uns an der frischen Luft bewegen. Auch Kleintiere fühlen sich draußen besonders wohl. So weisen zum Beispiel Meerschweinchen bei einer Außenhaltung einen nied rigeren Cortisolspiegel auf als bei einer reinen Innen haltung. Das bedeutet: weniger Stress und mehr Wohlbefinden. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie Ihren Haustieren deshalb gerade im Sommer ein rundum ein- und ausbruchsicheres Außengehege einrichten. Beachten Sie, dass Sie Ihre Kleintiere vor dem Raussetzen zunächst nach und nach an frisches Gras gewöhnen sollten, da bei einer zu plötz lichen Umstellung Verdauungsstörungen drohen. Schutz bei Sonne und Hitze Wollen Sie Ihre Meerschweinchen oder Kaninchen den Sommer über komplett draußen halten, ist im Mai nach den Eisheiligen eine gute Zeit dafür, denn nun drohen keine Nachtfröste mehr. Für eine dauerhafte Außenhaltung im Sommer kombinieren Sie am besten Stall und Gehege. Wenn Sie dagegen Ihre Tiere täg lich allenfalls ein paar Stunden ins Grüne setzen wollen, können Sie auch einen mobilen Freilauf wählen. Für beide Varianten ist es wichtig, dass es ausreichend Schattenplätze gibt, etwa die Hälfte des Geheges sollte im Schatten liegen. Auch Sonnen- segel oder Sonnenschirme können hier nützlich sein. Temperaturen über 25 Grad Celsius sind für Meerschweinchen belastend, und auch Kaninchen leiden unter Hitze. Tiere, die drinnen gehalten werden, sollten an besonders heißen Tagen deshalb nicht in den Freilauf gesetzt werden. Für Abkühlung können Sie bei draußen lebenden Tieren sorgen, indem Sie Steinplatten – etwa aus Schiefer oder auch Backsteine – ins Gehege legen. Auch mit einem Handtuch umwickelte Kühl akkus oder mit kaltem Wasser gefüllte Wasserflaschen, an die sich die Kleintiere legen können, verschaffen Erleichterung. Das Gehege sollte wie ein abwechslungsreicher Abenteuerspielplatz gestaltet sein: Stets frische Einstreu aus Heu oder Stroh, mehrere Häuschen mit Ein- und Ausgängen, Röhren und Tunnel werden gern genommen zum Buddeln, Erklimmen und Verstecken. Pro Tier sollte es eine Versteck möglichkeit geben. Achten Sie darauf, dass die Häuschen flache Dächer haben – Meerlis nutzen sie gern als Ruheplatz oder Ausguck. Alle Fenster und Türen der Kleintierhäuschen sollten so groß sein, dass die Tiere nicht darin stecken bleiben können. Wenn Sie Steinplatten als Rampen zu erhöhten Plätzen verwenden, hat das den zusätzlichen Vorteil, dass die Tiere beim Darüberlaufen auf natürliche Weise ihre Krallen abnutzen. WORAN ERKENNT MAN EINEN HITZSCHLAG? Da Kleintiere nicht schwitzen können, besteht die Gefahr der Überhitzung. Diese erkennen Sie an dem apathischen Verhalten. Zudem legen die Tiere sich auf die Seite und neigen zur schnellen Flankenatmung. Suchen Sie in dem Fall umgehend einen Tierarzt auf. AniOne Luffa-Kit Käse DIY-Kit, zum Spielen für Mäuse und Hamster, Maße 12 × 9 × 10 cm MultiFit Heuernte 4 kg Das Heu regt zum stetigen Knabbern an, sichert so den natürlichen Zahnabrieb, unterstützt Verdauung und Darmflora JR Farm Grainless Complete Artgerechte, naturnahe Mischung aus vielen Gräsern, Kräutern, Blüten und Gemüse 35

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