Aufrufe
vor 2 Monaten

Fressnapf Friends 04/20

Gemeinsam glücklich

Gemeinsam glücklich FRESSNAPF-HUNDE-EXPERTE LUKAS PRATSCHKER SO MACHT BADEN richtig Spaß Das Video zum Thema und noch mehr Tipps von Lukas finden Sie unter fressnapf.at/ school-of-dog online Es ist heiß, der See ruft! Hundeprofi Lukas Pratschker erklärt, was Sie beim Baden mit Ihrem Hund beachten sollten Sommerzeit ist Badezeit – und da gehören unsere Vierbeiner selbstverständlich dazu. Die meisten Hunde mögen es, im See oder am Meer zu toben. Das Schöne: Es stärkt Muskeln und schont die Gelenke. Jetzt im Sommer bietet der Wasserspaß außerdem eine wunderbare Abkühlung. 1. Das Spielzeug Wenn Sie an den See fahren, gehört gutes Hundespielzeug unbedingt in die Badetasche. Es sollte aus einem schwimmfähigen Material beschaffen sein, das zahnfreundlich ist und nicht untergeht. So vermeiden Sie, dass Ihre Fellnase zu viel Wasser schluckt. Wählen Sie knallige Farben, die einen Kontrast zur Umgebung bilden. Blau oder dunkelgrün sollten Frisbee oder Ball besser nicht sein. 2. Ausreichend trinken Wenn Sie ans Meer reisen, nehmen Sie ausreichend Süßwasser und eine Trinkschüssel mit zum Badeausflug, damit Ihr Hund nicht dehydriert. Übrigens: Manche Frisbeescheiben kann man gut als Trinkschale verwenden. Auch an Süßwasserseen gilt es aufzupassen, denn Sie können Ihren Hund bei Wasserspielen auch überfordern. Wenn er sich zu sehr verausgabt und zu wenig Wasser trinkt, dehydriert er ebenfalls. Sorgen Sie also dafür, dass er nach dem Toben in der Hitze trinkt. Achtung: Schluckt Ihr Hund beim Spielen zu viel Wasser ab, droht eine Wasservergiftung. Das bedeutet, der Hund hat einen Salzmangel, den Sie wieder ausgleichen müssen. Das kann sonst lebensbedrohlich für den Vierbeiner sein. 3. Die Badestelle Suchen Sie sich eine Stelle aus, wo Hunde auch wirklich ins Wasser können. An manchen Badeplätzen dürfen Vierbeiner frei laufen, wo das nicht geht, kann man eine biothane Schleppleine verwenden. Sie ist leicht und durch ihre Ummantelung nimmt sie keine Nässe auf. Haben Sie aber immer ein Auge darauf, dass sich die Leine nirgends verheddert. Also: Gut aufpassen, dann steht dem Badespaß nichts mehr im Weg! 42

Gemeinsam glücklich RUDELGEFLÜSTER Pfotenclub-Mitglieder fragen – Experten antworten Bei meinem Hund (Husky-Mischling) wurde in den letzten Monaten sein braunes Fell (ein breiterer Streifen) am Rücken heller. Welche Ursachen kann das haben? Ihre Beobachtung machen auch viele andere Hundehalter – vor allem wenn die Sonne wieder zum Vorschein kommt, denn Sonnenschein bleicht Fellfarbe aus. Das ist aber nur eine mögliche Ursache: Natürlich gibt es auch altersmäßig Veränderungen. In höherem Alter werden fast alle Hunde an bestimmten Stellen grau, in jungem Alter kann sich aber auch die Fellfarbe deutlich verändern. Es ist ein Phänomen, das auch bei Menschen bekannt ist: Kinder zum Beispiel, die als Kleinkind ganz hellblond waren, werden im Schulalter häufig dunkler. Aber um bei den Hunden zu bleiben: Auch bei Hunden, die Flecken haben, kann sich das Muster im Lauf des Lebens verändern, weil die zugehörigen Zellen in der Haut beispielsweise flächiger werden und weniger Farbstoff produzieren. Interessante Beispiele: Yorkshire-Terrier sind bei der Geburt noch ganz schwarz, und viele Dalmatiner haben als Welpen noch gar keine Flecken. In Ihrem Fall tippe ich aber am ehesten auf die Sonneneinstrahlung, falls es nicht altersbedingt ist. Jutta Durst Verhaltenstrainerin für Hunde, Pfotenclub-Expertin Tanja Warter Tierärztin, Pfotenclub-Expertin Tanja Warter Anmelden & mitmachen! Expertenwissen, Neuigkeiten und Gutscheine – jetzt anmelden unter: fressnapf-pfotenclub.at/ registrieren Unser einjähriger Lucky ist ein kastrierter Freigänger. Tagsüber ist er überwiegend im Freien, nachts schläft er im Haus. Seit einiger Zeit lässt er sich tagsüber nur ungern streicheln und schnappt oder „pratzelt“ immer wieder nach uns. Natürlich akzeptieren wir, dass er nicht immer Lust auf Streicheleinheiten hat, aber das Schnappen finden wir nicht okay. Wie können wir ihm das abgewöhnen? Es gibt Katzen, die sich draußen sehr verselbstständigen und dann eher neben uns Menschen ein Leben führen als mit uns gemeinsam. Im Allgemeinen signalisieren Katzen, dass der Kontakt gerade unerwünscht ist. Je mehr das ignoriert oder übersehen wird, desto heftiger wird die Abwehrreaktion. Aus der Sicht der Katze ist klar, dass sie missverstanden wurde und deutlicher werden muss. Das bedeutet nun natürlich nicht, dass Sie Lucky einsperren müssen! Am ehesten überzeugt man diese Katzen, dass man vertrauenswürdig ist, wenn man ihre Signale respektiert, einen Kontakt vorher ankündigt und Lucky die Möglichkeit gibt, von sich aus zu entscheiden, dass er gestreichelt werden will. Katzen mögen das Gefühl von Kontrolle. Sie mögen auch eher kurze Streicheleinheiten – also zwei-, dreimal –, und das bevorzugt im Kopfbereich, am Kinn und an den Wangen. Streicheln über den ganzen Körper oder am Bauch kann tatsächlich zu deutlicher Gegenwehr führen, wenn die Katze dies als körperlichen Übergriff oder unerwünschte Intimität empfindet. Eine weitere Möglichkeit wäre, sich den Streichelkontakt quasi zu tauschen mit etwas, was Lucky gerne mag – frei nach dem Motto: Für ein paar Mal streicheln lassen gibt es einen Leckerbissen oder ein lustiges Spiel. Sabine Schroll Sabine Schroll Tierärztin, Katzen-Expertin, Pfotenclub-Expertin 43

Fressnapf Prints

Wildvogel-Fibel
Reise-Ratgeber
Katzen-Fibel