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Fressnapf Friends 05/20

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Titelthema SCHMACKOFATZ

Titelthema SCHMACKOFATZ für Hund und Katz Wir wollen unsere Haustiere vollwertig und gesund ernähren. Die Auswahl an Tiernahrung ist groß – hier einige Tipps Beim Fressen gelten Katzen als wählerisch. Oft beschränken sie sich entweder nur auf eine bestimmte Sorte oder sie stürzen sich zwar auf neues Futter, allerdings nur ein­ oder zweimal, danach schnuppern sie nur noch kurz daran und lassen es stehen. Doch wie viel Abwechslung ist nötig? Ist die Katze gesund, kann sie prinzipiell gut mit der immer gleichen Nahrung versorgt werden. Denn Alleinfuttermittel, egal ob Trocken­ oder Nassnahrung, enthalten alles, was Katzen für eine ausgewogene Ernährung benötigen: nämlich Proteine, Fette, Ballaststoffe, Mineralien, Vitamine, Mengen­ und Spurenelemente. Schwierig wird es aber, wenn die Katze im Alter auf ein anderes Futter umgestellt werden muss, etwa weil sie eine Nierendiät benötigt. Deshalb sollten Katzenhalter ihren Lieblingen in größeren Abständen immer mal anderes Futter präsentieren. Diese Umstellung muss immer schrittweise über einen längeren Zeitraum erfol­ 16

Titelthema AHA! gen. Manche Katzenhalter versuchen, durch immer neue Sorten die Fresslust ihrer Samtpfoten zu fördern, wenn diese schlechte Esser sind. So kann ein Teufelskreis entstehen, weil das Tier immer wählerischer wird. Um die Katze wieder zu einem normalen Fressverhalten zu bringen, ist es wichtig, dass Sie ihr Futter, wenn sie es nicht frisst, nach etwa 20 Minuten wegräumen. Präsentieren Sie es ihr erst ein oder zwei Stunden später erneut. Die Umstellung kann eine Weile dauern, weil Katzen ausgesprochen hartnäckig sein können: Bleiben Sie stark. Ebenso wichtig: Keine Leckerli zwischendurch geben, und wenn Ihre Katze Freigänger ist, sollten Sie sicherstellen, dass auch die Nachbarn sie nicht füttern. Hartnäckige Umstellung Eine wild lebende Katze frisst mehrmals am Tag – nämlich immer, wenn sie ein Beutetier fängt, darauf ist der Katzenmagen ausgelegt. Eine Mischfütterung hat sich deshalb bewährt: Im Idealfall erhalten unsere Stubentiger ihre Ration auf drei bis fünf kleinere Portionen Feuchtfutter – am besten etwas erwärmt – über den Tag verteilt. Trockenfutter kann dagegen zur freien Verfügung bereitstehen, gerade auch, weil manche Katzen gern nachts fressen. Trockenfutter fördert den Zahnabrieb und somit die Zahngesundheit. Aber Achtung: Die Tagesration sollte dennoch nicht überschritten werden, sonst droht Übergewicht. Passen Sie die Nahrungsmenge und Art des Futters immer dem Alter und den Lebensumständen Ihrer Katze an. Füttern Sie beispielsweise älteren Tieren ab etwa acht bis zehn Jahren Seniorfutter. Auch ein spezielles Rassefutter kann sinnvoll sein, weil langhaarige Katzen oder besonders große Rassen wie Maine Coon besondere Bedürfnisse haben. Und natürlich ist Nieren­ oder Diabetesfutter Pflicht, wenn der Tierarzt eine entsprechende Diagnose gestellt hat. Wegen ihrer sensiblen Schnurrhaare mögen manche Katzen eher flache Gefäße statt tiefer Näpfe. Da sie einen sehr guten Geruchssinn haben, eignen sich oft Keramik oder Edelstahlschälchen besser als solche aus Plastik. Letztere können leicht andere Gerüche annehmen. Trockenfutter, Nassfutter oder BARF? Jede Art der Fütterung hat ihre Vorteile. Auch eine Mischfütterung ist möglich, allerdings sollten Sie – anders als bei Katzen – pro Mahlzeit entweder Nassoder Trockenfutter geben, weil beides unterschiedlich schnell verdaut wird und sonst zu Beschwerden führen kann. Für gewöhnlich verteilt man die Tagesration auf zwei Mahlzeiten. Halten Sie sich dabei an die Angaben auf der Verpackung. Wenn Sie Leckerli geben, müssen Sie diese von der Ration abziehen. Eine gewisse Routine gibt Ihrem Hund Sicherheit, das heißt aber nicht, dass Sie sich auf die Minute genau an bestimmte Fütterungszeiten halten müssen. Trockenfutter ist geruchsarm, wärmeunempfindlich und durch die hohe Energiedichte reichen kleine Portionen. Die harte Kost wird länger gekaut und wirkt durch den Abrieb Plaque entgegen. Sie passt in jedes Reisegepäck und jede Jackentasche und kann zwischendurch als Leckerli verfüttert werden. Achten Sie bei reiner Trockenfütterung besonders auf die Trinkmenge: Bei gemäßigten Temperaturen und normaler körperlicher Aktivität liegt der tägliche Flüssigkeitsbedarf bei 40 bis 50 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Mischfütterung bei Hunden Geschmacklich liegt das Nassfutter bei den meisten Vierbeinern weit vorn. Wie der Name schon sagt, enthält es einen hohen Feuchtigkeitsanteil (60 bis 84 Prozent). Nassfutter ist leichter verdaulich als Trockenfutter und übergewichtigen Hunden fällt das Abnehmen damit leichter, weil die Futtermenge für einen Dehnungsreiz im Magen sorgt. Viele Mini­ 17

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