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Fressnapf Friends 05/21

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Gemeinsam glücklich

Gemeinsam glücklich Wuschelige RASSEPORTRÄT: IN JEDER AUSGABE NEU Wundertüte Der Labradoodle ist ein Mix aus Labrador und Pudel und einer der beliebtesten Hunde – offiziell als Rasse anerkannt ist er aber nicht Der perfekte Hund sollte schlau sein, freundlich und keine Haare verlieren, damit auch Allergiker ihn halten können. So die Idee des Australiers Wally Conron, der 1989 mit einer neuen Zucht begann – dem Labradoodle. Dafür kreuzte er den Labrador mit dem Großpudel, denn Letzterer hat keinen Fellwechsel. Eine bunte Mischung Inzwischen sind Labradoodle besonders beliebt als Familien- und Begleithunde. Allerdings eignen sich nicht alle Nachfahren für Allergiker. Je nachdem, welche Rasse sich bei der Verpaarung durchsetzt, so wird auch das Fell: Es ist entweder „wire“ (drahtig) oder „wavy“ (wellig). Seine Fellfarben variieren ebenso wie seine Größe – entscheidend ist, ob bei seinen Vorfahren ein großer oder ein kleinerer Pudel ins Spiel kam und aus welcher Generation die Nachfahren stammen. Eigentlich sollte der Labradoodle reinrassigen Labradoren und Pudeln entstammen. Inzwischen arbeiten jedoch viele Züchter mit bereits gemischten Hunden, den sogenannten F2- bis Fx-Generationen. Welche Rassemerkmale sich durchsetzen, ist wenig vorhersehbar. Der liebenswerte Wuschel lässt keine Gelegenheit zum Kuscheln verstreichen. Er gilt als leicht erziehbar. Nichts ist ihm wichtiger, als mit seinen Leuten zusammen zu sein. Beide Ursprungsrassen wurden früher für das Apportieren und Wasserarbeit eingesetzt. Mit einem Jagdtrieb ist zu rechnen. Mit Apportiertraining lässt der sich gut lenken. Labradoodle sind agil und wollen beschäftigt sein. Mit Teamsportarten wie Dogdancing oder Obedience-Training hält man ihn bei Laune. Noch mehr Rasseporträts finden Sie hier Steckbrief Größe und Gewicht: Der Standard-Labradoodle aus Königspudel und Labrador wiegt zwischen 20 und 40 kg bei einer Schulterhöhe von 53 cm. Körper: Quadratischer Körper, breiter Kopf auf kurzem Hals. Fell: Mittellang, gelockt und einfarbig, wie creme, gold, choco oder schwarz. Krankheiten: Der Labradoodle ist robust. Es gibt jedoch Fälle von Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) und der Augenkrankheit Progressive Retinaatrophie (PRA). 48

Lästige Blutsauger FLÖHE HABEN IMMER SAISON Auch im Herbst und Winter können sich Hunde und Katzen mit Flöhen infizieren und diese in das Haus oder die Wohnung einschleppen. Tierbesitzer sollten daher auch in der kühleren Jahreszeit den Parasitenschutz nicht vernachlässigen. Gerade im Herbst ist das Risiko eines Flohbefalls besonders hoch. Denn nicht nur Hund und Katze rascheln gerne durchs Laub. Auch Igel verstecken sich dort, und in ihrem Stachelkleid wimmelt es meist von Flöhen. Ob im Laub, im Wald, auf der Wiese oder im Garten: Wenn im Herbst die Temperaturen sinken, befällt der Floh verstärkt Katzen und Hunde. In seinem angenehm warmen Zuhause angekommen vermehrt sich der Floh rasant. Bei Flöhen findet die gesamte Entwicklung in der Umgebung statt und nur die erwachsenen Parasiten befinden sich auf dem Hund oder der Katze, um das für die Eiablage notwendige Blut zu saugen. Kühlere Temperaturen verlangsamen zwar den Entwicklungszyklus der Flöhe; abgetötet werden die Flohstadien jedoch erst bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Neben anderen flohbefallenen Tieren können daher in der kalten Jahreszeit auch geschützte Außenbereiche wie z. B. dicke Laubschichten oder Gartenschuppen eine Infektionsquelle für Haustiere darstellen. Flöhe können sich sehr schnell verbreiten Am Tag produziert ein Flohweibchen bis zu 50 Eier, die bei jeder Bewegung des flohbefallenen Tieres aus dessen Fell in Hunde- und Menschenbetten, in Sofaritzen und Teppich rieseln. Dort entwickeln sie sich in kurzer Zeit zu einer neuen Flohgeneration, die sich wiederum vermehrt. So können aus einem Floh innerhalb von nur acht Wochen über 125.000 Flöhe werden. Beheizte Wohnräume bieten den Flohstadien günstige Entwicklungsbedingungen, sodass sich innerhalb kurzer Zeit ein manifester Wohnungsbefall entwickeln kann. Denn die meisten Flohstadien – Eier, Larven und Puppen – befinden sich in der Umgebung. Auf dem Tier leben nur 5 % der ausgewachsenen Flöhe, die eine Blutmahlzeit benötigen, um sich weiter zu vermehren. Dabei können sie nicht nur eine Flohspeichelallergie auslösen, sondern auch andere Parasiten und bakterielle Infektionen übertragen. Deshalb gilt: Je schneller der Flohbefall erkannt wird, umso besser. Was tun bei Flohbefall? Ein Flohbefall sollte so schnell wie möglich am Tier und auch in der Umgebung bekämpft und einem erneuten Befall vorgebeugt werden. Für die Behandlung des verflohten Tieres stehen verschiedene Formulierungen zur Verfügung. Spoton-Präparate wie Advantage ® für Hunde sowie Advantage ® für Katzen und Kaninchen werden im Nacken des Tieres auf die Haut aufgetragen und verteilen sich mit dem Fettfilm über die gesamte Körperoberfläche. Für einen kontinuierlichen Schutz erfolgt eine monatliche Anwendung. Der enthaltene Wirkstoff Imidacloprid wirkt rein äußerlich und tötet Flöhe bei Kontakt ab. Da die Flöhe nicht stechen müssen, um abgetötet zu werden, eignet sich Advantage auch für Tiere, die an einer Flohallergiedermatitis (FAD) leiden und daher besonders gut vor Flohstichen geschützt werden müssen. Auch die Umgebung behandeln Für die Umgebungsbehandlung bei einem akuten Flohbefall stehen dem Tierhalter Produkte wie Umgebungssprays und Vernebler zur Verfügung. Umgebungssprays eignen sich für die Behandlung von Orten, wo sich das parasitenbefallene Tier aufgehalten hat, wie z.B. die Hundebox, die Hundehütte, Polstermöbel, das Körbchen und der Kofferraum des Autos. Zur Behandlung von Wohnungen und Räumen sind Fogger bzw. Sprühautomaten und Vernebler eine gut wirksame Alternative. So werden adulte Flöhe sowie deren Larven abgetötet und die biologische Entwicklung der Eier und Larven verhindert. FLOHTEST 1. Das Tier mit einem Flohkamm kämmen. 2. Dunkle Krümel in einem feuchten Taschentuch zerreiben. Verfärbt sich das Taschentuch rot-braun, ist dies ein eindeutiger Beweis für Flohbefall. Grund: Bei den dunklen Krümeln handelt es sich um Flohkot, der aus unverdautem Blut besteht. Advantage ® ist ein Tierarzneimittel. Es enthält den Wirkstoff Imidacloprid. Zu Wirkungen und Nebenwirkungen informieren Sie Gebrauchsinformation, Tierarzt und Apotheker. Entgeltliche Einschaltung, PM-AT-21-0243

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