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Fressnapf Friends 06/19

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Titelthema Jetzt wird

Titelthema Jetzt wird gekuschelt Hundestreicheln macht Spaß und stärkt die Bindung zum Vierbeiner. Doch kann man dabei eigentlich auch etwas falsch machen? Ein kleiner Exkurs rund ums Liebkosen von Vierbeinern 16

Titelthema Wer sagt, Glück könne man nicht anfassen, hat noch niemals einen Hund gestreichelt – so lautet eine treffende Kalender-Weisheit. Dass es uns einfach guttut, Hunde zu streicheln, ist auch bekannt. Es baut nämlich Stress ab und kann sogar den Blutdruck senken. Verantwortlich für dieses Wohlbefinden ist unter anderem das Kuschelhormon Oxytocin, das bei Berührungen und auch bei Blickkontakt zwischen Mensch und Hund auf beiden Seiten ausgeschüttet wird. Aber kann man auch Fehler beim Hundestreicheln machen? Streicheln als Kommunikation Jeder Hund hat eigene Vorlieben beim Streicheln, doch gibt es einige Körperstellen, die fast alle Fellnasen mögen: Berührungen am Brustkorb (vor allem wenn der Hund neben Ihnen sitzt), an der Körperseite und an der Schnauze entlang mögen die meisten Hunde. Empfindlich sind dagegen viele Vierbeiner an Rute und Pfoten, vor allem, wenn sie es nicht gewohnt sind, dort angefasst zu werden. Auch Umarmungen mag nicht jeder Hund. Fast noch wichtiger als die Tatsache, wo man einen Hund streichelt, ist die Frage, in welcher Situation man es am besten tut. Wenn Hunde beispielsweise in eine neue Umgebung kommen und gerade darauf konzentriert sind, alles einzuordnen, wenn sie einen anderen Hund treffen, ins Spielen oder Schnüffeln vertieft sind, wollen sie nicht angefasst werden. Sie drehen dann den Kopf zur Seite oder gehen weg. Auch beim Fressen sollte man sie nie stören. Das Streicheln ist ein wichtiges Mittel der Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Streicheln Sie Ihren Hund ruhig viel, aber nicht gedankenlos, sondern ganz bewusst. Die bekannte Hundeforscherin und Fachtierärztin Dorit Urd Feddersen-Petersen schreibt in ihrem Buch „Ausdrucksverhalten beim Hund“, dass neben dem entspannten Streicheln das „Grooming“ (Fellpflege), der Körperkontakt beim Ausruhen sowie „Berührungen bei Spaziergängen, gelegentliches Anfassen des Hundes, der wiederum seinerseits wie zufällig das Menschenbein streift oder sich anlehnt, Bindungen festigt und dem Hund soziale Sicherheit vermittelt“. Ein Grundbedürfnis Bereits Welpen suchen engen Körperkontakt zu ihren Wurfgeschwistern und sind daran gewöhnt, von ihrer Mutter berührt zu werden. Körperliche Nähe ist sowohl bei Wölfen im Rudel als auch bei einander nahestehenden Hunden ein wichtiges Ritual, um die Stabilität des sozialen Gefüges Teilen Sie Ihren schönsten Kuschelmoment mit Ihrem Hund auf Instagram: #fressnapffriends WENN DAS VERTRAUEN STIMMT, LASSEN SICH MANCHE HUNDE AUCH GERN UMARMEN

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