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Alles für mein Tier 01/18

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Die Gewinner des großen

Die Gewinner des großen FERAGEN-Gewinnspiels erfuhren durch die Rassebestimmung, was in ihren Lieblingen so alles steckt. Im Bild mit FERAGEN-CEO Michael Geretschläger (3. v. r.) und Fressnapf-Hundeexperte Lukas Pratschker (5. v. r.) DlE ÜBERRASCHUNGSElER UNTER DEN HUNDEN In einem Mischling stecken oft Rassen, die man optisch nicht sieht. Sie zu kennen, ist wichtig für Training und Gesundheit. in Mischling ist wie ein Überraschungsei: Man weiß nie, was drinsteckt. Klar, bei vielen Mix-Hunden sieht man eine Ähnlichkeit zu der einen oder anderen Rasse, aber die meisten Herrchen und Frauchen wären überrascht zu erfahren, was in ihrem Vierbeiner steckt. Warum es so wichtig ist, die Rassen zu kennen, haben die 25 Gewinnerinnen und Gewinner des großen FERAGEN-Gewinnspiels erfahren (wir haben im Fressnapf-Magazin 12E 04/2017 berichtet). Sie haben je eine Rassebestimmung im Wert von 120 Euro gewonnen. Ende November fand in einer Wiener Fressnapf-Filiale die Übergabe der Testergebnisse statt, dabei gab es so einige Aha-Erlebnisse bei den Besitzerinnen und Besitzern. Aufräumen mit Mythen und Legenden Über Mischlinge kursieren einige Mythen, etwa dass sie wegen der größeren genetischen Vielfalt länger leben würden, gesünder und intelligenter seien. Die Wahrheit ist: Das kann sein, muss es aber nicht! Bilder: © Yoko Design/Shutterstock.com, Fressnapf

ELTERN MENSCH & TIER | RASSEBESTIMMUNG VON FERAGEN Ein Mischling erbt wie auch alle Rassehunde die Disposition der Eltern, also die Veranlagung zu bestimmten Erkrankungen, ebenso wie Charakter und Intelligenz. Während man sich beim Rassehund auf gewisse Eigenschaften einstellen kann, ist das beim Mischling nicht der Fall. Dazu kommt, dass viele Mix-Hunde aus Tierschutzeinrichtungen stammen und die Elterntiere nicht bekannt sind. FERAGEN lüftet das Geheimnis der Identität Die Rassen zu kennen kommt also einer Enthüllung der Identität gleich. Darauf haben sich die Salzburger Molekularbiologin Anja Geretschläger und ihr Gatte Michael spezialisiert. In ihrem Labor FERAGEN bieten sie einen speziellen Gentest an, der die Rassen des Mischlings bestimmt. Das erlaubt dem Besitzer, im Training und bei der Erziehung auf die rassetypischen Bedürfnisse einzugehen. Außerdem werden beim Gesundheits-Check rassespezifische Erbkrankheiten anhand der gefundenen Rassen sichtbar gemacht. Übergabe der FERAGEN-Rassebestimmung Bei der Präsentation der Testergebnisse erhielten die glücklichen Gewinner eine 30 Seiten starke Befundmappe mit Gesundheits-Check und Zertifikat. So ist nun auch Mischlingsrüde Santa stolzer Besitzer seines eigenen Stammbaums (siehe Bild unten). Herrchen Martin hätte nicht gedacht, dass in ihm – unter anderem – ein Deutscher Schäferhund, ein Zwergpudel und ein Labrador Retriever stecken! Seine Eltern waren nicht bekannt. „Er war in einem Tierheim in der Slowakei und ist über eine Tierschutzorganisation nach Österreich vermittelt worden. So hat er uns gefunden und unser Herz erobert“, erzählt Martin. Auch Sir Henry (Bild ganz unten) kommt, wie übrigens viele Mischlinge, aus dem Osten. Frauchen Nina hat ihn in einem ungarischen Tierheim gefunden. In ihm „verstecken“ sich ein Englischer Cocker Spaniel, ein Weißer Schweizer Schäferhund und ein Drahthaar-Foxterrier. Bei der Überreichung der Testergebnisse erklärte FERAGEN-CEO Michael Geretschläger die Ergebnisse, Fressnapf-Hundeexperte Lukas Pratschker gab rassespezifische Tipps zu Verhalten, Training und Erziehung. Neugierig geworden, was im eigenen vierbeinigen Überraschungsei steckt? Unter www.feragen.at gibt’s alle Infos. WWW AUF EINEN KLICK! Alle Ergebnisse und ein Video von der Übergabe gibt es auf: www.fressnapf.at/rassebestimmung Herzliche Gratulation! Santa ist ein Mix aus den Rassen Zwergpudel, Labrador Retriever, DeutscherSchäferhund, Golden Retriever und Mischlingshund Die Analysesoftware führte über 7 Millionen Berechnungen mit 11 verschiedenen Modellen durch. Angefangen von einer einzelnen Rasse bis hin zu komplexen Kombinationen von unterschiedlichsten Rassen, wurde so die wahrscheinlichste Kombination in Santa anhand der genetischen DNA-Marker ermittelt. In der nachfolgenden Ahnentafel sind die letzten 3 Generationen, die das beste statistische Ergebnis dieser Analyse liefern, dargestellt. MÖGLICHE RASSEN IM MISCHLINGSANTEIL Innerhalb der letzten 3 Generationen wurden einzelne Vorfahren von Santa als Mischlingsrassen identifiziert. Da es sehr schwierig ist Rassezugehörigkeiten in diesem Mischlingsanteil festzustellen, wurden anhand der DNA Ihres Hundes die 5 Rassen mit der größten statistischen Wahrscheinlichkeit identifiziert. Eine Auflistung finden Sie nachstehend. Die Rassen sind nach Relevanz gereiht, jene mit der Höchsten an erster Stelle. Eine oder mehrere dieser Rassen könnten zur genetischen Ausstattung von Santa‘s Vorfahren beigetragen haben. Bitte bedenken Sie, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass alle diese Rassen tatsächlich vertreten sind. Es besteht auch die Möglichkeit, dass eine oder mehrere Rassen in den Vorfahren gegeben sind, die in der Datenbank (umfasst derzeit mehr als 2 Rassen) derzeit nicht erfasst sind und somit nicht nachgewiesen werden können. Toypudel Detektionslimit ELTERN Lagotto Romagnolo GROßELTERN Puli Herrchen Martin mit Santa, einem „waschechten“ Mischling mit Zertifikat URGORßELTERN Weißer Schweizer Schäferhund Belgischer Malinois Herzliche Gratulation! Auszug aus der 30 Seiten starken Befundmappe von Rüde Santa Sir Henry ist ein Mix aus den Rassen Englischer Cocker Spaniel, Weißer SchweizerSchäferhund, Drahthaar Foxterrier und Mischlingshund Die Analysesoftware führte über 7 Millionen Berechnungen mit 11 verschiedenen Modellen durch. Angefangen von einer einzelnen Rasse bis hin zu komplexen Kombinationen von unterschiedlichsten Rassen, wurde so die wahrscheinlichste Kombination in Sir Henry anhand der genetischen DNA-Marker ermittelt. In der nachfolgenden Ahnentafel sind die letzten 3 Generationen, die das beste statistische Ergebnis dieser Analyse liefern, dargestellt. MÖGLICHE RASSEN IM MISCHLINGSANTEIL Innerhalb der letzten 3 Generationen wurden einzelne Vorfahren von Sir Henry als Mischlingsrassen identifiziert. Da es sehr schwierig ist Rassezugehörigkeiten in diesem Mischlingsanteil festzustellen, wurden anhand der DNA Ihres Hundes die 5 Rassen mit der größten statistischen Wahrscheinlichkeit identifiziert. Eine Auflistung finden Sie nachstehend. Die Rassen sind nach Relevanz gereiht, jene mit der Höchsten an erster Stelle. Eine oder mehrere dieser Rassen könnten zur genetischen Ausstattung von Sir Henry‘s Vorfahren beigetragen haben. Bitte bedenken Sie, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass alle diese Rassen tatsächlich vertreten sind. Es besteht auch die Möglichkeit, dass eine oder mehrere Rassen in den Vorfahren gegeben sind, die in der Datenbank (umfasst derzeit mehr als 2 Rassen) derzeit nicht erfasst sind und somit nicht nachgewiesen werden können. Deutscher Spitz Detektionslimit Parson Russell Terrier Lhasa Apso GROßELTERN URGORßELTERN Malteser Zwergdackel (Kurzhaar) Auszug aus der Befundmappe von Sir Henry Sir Henry – im Bild mit Frauchen Nina – weiß nun, was in ihm steckt! 13

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