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Alles für mein Tier 01/18

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TlERlSCH RElCH

TlERlSCH RElCH TV-Moderator Andreas Seidl ist ein großer Tierfreund und schöpft viel Energie aus der Zeit mit seinen Vierbeinern. Andi Seidl ist ein Tausendsassa: vom Koch-Lehrling zum Break-Dance-Champion, vom Animateur in Rhodos zum ORF-Confetti-TV, danach zwei Jahre bei Film und Fernsehen in den USA und schließlich zurück nach Österreich zum TV-Privatsender Puls 4, wo er seit 2005 im Frühstücksfernsehen das Publikum mit seiner guten Laune aufweckt. Der gebürtige Kärntner teilt sein Zuhause im Wienerwald nicht nur mit Frau und Kids, sondern auch mit zwei Border Collies, Cookie und Toffee, und dem Kuschelkater Mogli. 26 Fressnapf: Cookie, Toffee und Mogli: Wie alt sind Ihre Lieblinge und wie kamen Sie zu ihnen? Andreas Seidl: Cookie ist sechs Monate, Toffee neun Monate alt und Mogli 13,5 Jahre. Im Februar 2017 ist unser Hund Seven plötzlich verstorben und hat eine große Leere hinterlassen. Für die Kinder und uns war schnell klar, dass wieder ein Hund in unser Leben muss. Gemeinsam mit Lukas Pratschker, Fressnapf-Hundeexperte, und Bild: © Gabriele Swatosch Momentegrafie

VIP-INTERVIEW | ANDREAS SEIDL Café Puls haben wir uns auf die Suche nach einem Vierbeiner für unsere Familie gemacht und sind fündig geworden. Und wie das Leben oft so spielt, ist Cookie nicht lange alleine geblieben. Bei der Suche nach ihr sind wir auf viele Hundezüchter gestoßen und mit einer Züchterin sind wir tatsächlich bis heute in Kontakt und ja, da haben wir eines Tages dann auch Toffee gesehen und uns sofort verliebt. Unser Kater Mogli war das Haustier meiner Frau. Sie hat ihn in die Beziehung mitgebracht und er ist der Kuscheltiger schlechthin. Fressnapf: Wie kommen die drei Mitglieder Ihrer tierischen Rasselbande miteinander zurecht? Andreas Seidl: Mogli ist das Oberhaupt der Tiere in unserem Zuhause. Er duldet die beiden Hunde ;-). Nein, mit Cookie gibt es immer mal wieder Schmuseeinheiten. Toffee allerdings ist Mogli doch noch etwas zu stürmisch. Ob die zwei noch Freunde werden, bleibt abzuwarten. Fressnapf: Erzählen Sie uns von den Eigenheiten Ihrer Fellnasen: Haben Sie auch ein paar „Macken“? Was mögen Sie besonders an ihnen? Andreas Seidl: Cookie und Toffee sind ja Border Collies. Toffee ist aufgeweckt, sehr gelehrig und leichtführig, ist immer für Spaß und Action zu haben. Cookie ist ein wenig anders, er liebt es, lange zu schlafen und muss nicht immer bespaßt werden. Sobald aber eine Frisbeescheibe in der Nähe ist, ist er nicht mehr zu halten. Discdogging ist absolut sein Ding. An das frühe Aufstehen hat er sich super gewöhnt und er freut sich immer, wenn er mich ins Café Puls-Studio begleiten darf. Die beiden Hunde spielen auch gerne Fangen. TlERFREUND ZU SElN lST ElN SEELlSCHER RElCHTUM. Mehr Macken legt da schon unser in die Jahre gekommener Kater an den Tag. Er muss immer mitten im Geschehen sein. Er liegt auf jedem Notizzettel, auf dem man etwas notieren möchte, aber auch am Laptop, wenn man eigentlich gerade arbeiten muss, das entschleunigt die heute oft so stressige Zeit schon sehr. Natürlich muss er auch immer beim Kuscheln mit den Kids in der Mitte liegen. Also ohne Mogli geht zuhause nichts. Fressnapf: Wie schaffen Sie es, neben Ihrem Beruf Zeit für Ihre Vierbeiner zu finden? Andreas Seidl: Mit meinem Job lässt sich die Tierhaltung super vereinbaren. Cookie ist ja schon zum Café Puls-Hund geworden und begleitet mich immer mit ins Studio. Die kleine Toffee ist immer mit meiner Frau unterwegs. Hin und wieder kommt es natürlich auch vor, dass die beiden einen Vormittag zuhause im Garten verbringen, aber in der Regel haben wir die Hunde überall mit. Auch die Urlaube werden meist so geplant, dass sie mit dabei sind. Mogli schläft meist den ganzen Tag, mit ein paar kleinen Unterbrechungen für die Futteraufnahme. Er ist eine typische Katze – nachtaktiv, freut sich aber über die Streicheleinheiten und Zuwendung unserer Kinder mehr als über irgendetwas anderes. Also am Nachmittag ist Mogli-Kids-Time. Fressnapf: Wie bereichern Ihre Haustiere Ihr Leben? Andreas Seidl: Unsere Haustiere bereichern unser Leben wirklich sehr. Die Liebe, die die Kinder den Tieren entgegenbringen und die sie auch wieder zurückbekommen, ist einfach toll und wahnsinnig schön mit anzusehen. Für mich persönlich sind die langen Spaziergänge in der Natur, die man ohne den Hunden wahrscheinlich nicht so ausgiebig und täglich machen würde, eine echte Bereicherung. Man kann abschalten und sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren. Fressnapf: Hatten Sie von klein auf ein großes Herz für Tiere? Andreas Seidl: Ich bin ein großer Tierliebhaber, bin aber leider ohne Tiere aufgewachsen. Meinen Kindern wollte ich das aber schon ermöglichen, und unsere Fellfreunde sind nicht mehr wegzudenken. DlE LlEBE, DlE DlE KlNDER DEN TlEREN ENTGEGENBRlNGEN UND DlE SlE AUCH WlEDER ZURÜCKBEKOMMEN, lST ElNFACH TOLL UND WAHNSlNNlG SCHÖN MlT ANZUSEHEN. Fressnapf: Mit welcher Ihrer vierbeinigen Lieblinge würden Sie gerne mal einen Tag lang tauschen? Andreas Seidl: Ich denke, am liebsten würde ich mal mit Mogli für einen Tag die Rollen tauschen. So richtig schön ausschlafen und von allen gekrault zu werden, das muss herrlich sein. Fressnapf: Das Thema Tierschutz liegt Ihnen ja sehr am Herzen. Wie stehen Sie dazu und welche Organisationen unterstützen Sie? Andreas Seidl: Tierschutz ist für mich ein sehr, sehr wichtiges Thema. Ich habe schon die eine oder andere Kampagne unterstützt. Neben dem Wiener Tierschutzhaus, für das ich persönlich im Zuge einer Plakatkampagne geworben habe, unterstütze ich immer wieder verschiedenste Aktionen. So auch einen Gnadenhof, für den ich Futterspenden gesammelt habe und vieles mehr. Was für mich ein absolutes No-Go ist, ist echter Pelz. Solange der Mensch denkt, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass der Mensch nicht denkt. Tierfreund zu sein ist ein seelischer Reichtum. 27

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