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Alles für mein Tier 02/18

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MENSCH & TIER |

MENSCH & TIER | PFOTENCLUB RUDELGEFLÜSTER Pfotenclub-Mitglieder fragen – Experten antworten & Mach mit meld dich an! Ich habe seit Kurzem einen jungen Hund, und sobald ich wieder arbeiten gehe, sollte er ein paar Stunden am Tag alleine zuhause bleiben. Wie kann ich ihn am besten jetzt schon daran gewöhnen? Im Moment bellt er bereits, wenn ich nur den Raum verlasse. Jeder Hund sollte schon möglichst im Welpenalter in ganz kleinen Schritten an das Allein sein gewöhnt werden. Zunächst untersagt man ihm, einem in der Wohnung auf Schritt und Tritt hinterherzulaufen. Gehen Sie also ins Nebenzimmer, muss er zurückbleiben. Die „Bleib“-Übung gehört zu den ersten Kommandos, die ein Hund lernen sollte. Wenn das gut klappt, machen Sie auch mal die Zimmertür zu und warten eine Minute. Jault oder bellt er, dürfen Sie in diesem Moment nicht zurückkommen, sonst hat er sein Ziel erreicht und Sie erfolgreich zurückgerufen. Ist er ruhig, kommen Sie ohne großen Aufruhr zurück. Der Hund soll lernen, dass es das Normalste der Welt ist, wenn Sie sich entfernen. Das Ganze wird dann minutenweise ausgedehnt. Klappt es innerhalb der Wohnung gut, dürfen Sie auch mal zur Haustür raus und zum Briefkasten gehen. Auch hier gilt wieder: Keine Aufregung aufkommen lassen, wenn Sie zurückkommen, sonst steigert sich das Ganze. Der Hund lernt, dass Sie ja eh immer wiederkommen und entwickelt keine Verlustängste. Jutta Durst Expertenwissen, Neuigkeiten und exklusive Gutscheine – jetzt anmelden unter: www.fressnapf-pfotenclub.at/registrieren Ich würde gerne den zweijährigen Kater von meinem Papa zu mir nehmen, da dieser nicht viel Zeit für ihn hat. Das Problem ist, dass er dort Freilauf hatte und ich ihm diesen nicht bieten könnte, dafür aber eine sehr große Wohnung mit vielen Spiel- und Kratzmöglichkeiten. Ich würde dann auch gerne eine zweite Katze dazunehmen, damit er Gesellschaft hat. Meinen Sie, dass das funktionieren würde? Aus einem eingeschworenen Freigänger eine Wohnungskatze zu machen, ist leider schwierig bis unmöglich. Besonders junge Katzen haben oft einen Streunertrieb. Manchmal gibt es tatsächlich Katzen, die froh sind, nicht mehr nach draußen zu müssen, aber nur wenn sie Schlimmes erlebt haben. Das scheint bei dem Kater nicht der Fall zu sein. Ähnliches gilt für Artgenossen: Je länger eine Katze allein lebt, desto schwieriger wird es, sie zu vergesellschaften – was nicht heißt, dass es unmöglich ist! Ich würde auf jeden Fall zu einem sehr sozialen, jüngeren Tier raten, damit über das Spielen eine Annäherung stattfinden kann. Gabriele Müller Jutta Durst Verhaltenstrainerin für Hunde Pfotenclub-Expertin 32 Gabriele Müller Katzenpsychologin Pfotenclub-Expertin Tanja Warter Tierärztin Pfotenclub-Expertin Ich habe seit drei Wochen eine zehn Monate alte Chihuahua- Hündin aus dem Tierheim. Mir und meiner Familie gegenüber ist sie manchmal respektlos. Gestern, nach einem Spaziergang, ist sie sofort in ihr Körbchen gegangen, aber sie hatte noch ihren Hundemantel an. Als ich ihr diesen ausziehen wollte, hat sie geknurrt und auch die Zähne gezeigt. Ich weiß nicht, ob ich richtig reagiert habe, aber ich habe ihr den Mantel trotzdem ausgezogen, geschimpft und sie aus dem Körbchen rausgeschmissen. Ich hatte aber etwas Angst, dass sie mich vielleicht doch beißt. Bitte geben Sie mir einen Rat, wie ich in solchen Situationen richtig reagiere. Ich habe einmal gelesen, dass man einem Hund das Knurren nicht abgewöhnen soll. Stimmt das? In der von Ihnen beschriebenen Situation wäre es besser, die Hündin aus dem Körbchen rauszulocken (evtl. mit Leckerchen) und ihr außerhalb des Körbchens den Mantel auszuziehen. Das Körbchen ist ihr Revier, da ist die Gefahr von dominantem Verhalten am größten. Das Knurren sollte man einem Hund nicht verbieten, denn das ist die hündische Art, mitzuteilen, wenn ihm etwas nicht passt. Nur weil Sie schimpfen, gewöhnen Sie ihr damit nicht das Knurren nicht ab. Sie zeigen ihr ja damit nur, dass Sie das Fehlverhalten nicht dulden. Unabhängig davon sollte dringend am Grundgehorsam gearbeitet werden, denn wenn sie nach drei Wochen schon die Richtung vorgibt, wird das mit der Zeit schlimmer werden. Jutta Durst Bilder: © rzarek, Nadya Lukic, Edoma, Vector.com, pling, Hein Nouwens/Shutterstock.com

MENSCH & TIER | GEWINNSPIEL MlTMACHEN & GEWlNNEN Sie haben diese Ausgabe aufmerksam gelesen? Dann lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie mit etwas Glück ein Hundebett, ein Hundekissen sowie ein Intelligenzspielzeug für Katzen. Viel Spaß beim Rätseln! Vor welchem Räuber müssen sich Kaninchen draußen in Acht nehmen? Das empfiehlt Lukas Pratschker zum „Alleinsein”-Üben Augenfarbe der Katze im Rasseporträt Die Coverstory dreht sich um Katze und ... Im Rasseporträt geht es um die ... Wie heißt das Häschen auf der Junior-Seite? Ziel der Wanderung in dieser Ausgabe Hier wohnen Meerschweinchen und Kaninchen im Sommer gerne Weichtier des Jahres 2018 AB DlE POST! Sie haben das Lösungswort gefunden? Schicken Sie das Lösungswort mit dem Kennwort „Fressnapf-Kreuzworträtsel“ per Post an: Fressnapf Handels GmbH, Karolingerstraße 3, 5020 Salzburg; oder per E-Mail an: gewinnspiel@fressnapf.at Teilnahme auch auf www.fressnapf.at/unterhaltung, Einsendeschluss: 30. April 2018. Teilnahme nur für Personen mit Wohnsitz in Österreich. Teilen Sie uns bitte mit, ob Sie einen Hund oder eine Katze haben – dann können wir Ihnen den passenden Gewinn zusenden. 33

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