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Alles für mein Tier 03/17

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FAMlLlENURLAUB FÜR 4

FAMlLlENURLAUB FÜR 4 PERSONEN MlT HUND ZU GEWlNNEN! TRAUMURLAUB FÜR MENSCH UND HUND Mit dem Vierbeiner in den Urlaub: Fressnapf verrät, was Sie bei der Reiseplanung alles beachten müssen. 12 Bild: © Andrea Obzerova/Shutterstock.com

MENSCH & TIER | COVERSTORY Der Sommer steht endlich vor der Tür, der langersehnte und wohlverdiente Urlaub ist nicht mehr fern. Immer mehr Menschen möchten in den schönsten Wochen des Jahres nicht auf die Begleitung ihres treuen Gefährten verzichten. Mit dem Hund in den Urlaub zu fahren wird immer beliebter, das haben auch Hotels und Reisebüros längst bemerkt und ihr Angebot darauf abgestimmt. Vom Camping- bis zum Strandurlaub ist alles drin. Damit der Urlaub aber tatsächlich für alle Beteiligten erholsam ist, muss man bereits vorab einiges bedenken und vorbereiten. Wohin soll es gehen Die allererste Frage, nachdem man sich entschieden hat, dass der Hund heuer mitdarf, ist: Wohin soll es gehen? Möchte man mit dem Flugzeug verreisen, muss man sich vorab die Bestimmungen der jeweiligen Fluglinie ansehen bzw. frühzeitig bekannt geben, dass man mit Hund reist. In manche Länder dürfen Hunde nur als Fracht transportiert werden, in andere dürfen kleine Hunde bis zu einem bestimmten Maximalgewicht in der Transportbox in der Passagierkabine fliegen. Stressfreier – vor allem für den Vierbeiner – ist es da schon mit dem Auto. Es kann jederzeit angehalten werden, wenn Bedürfnisse in freier Natur erledigt werden müssen oder um überschüssige Energie bei einem kurzen Ballspiel abzubauen. In die Berge oder ans Meer? Möchte man wandern gehen, baden, campen oder wellnessen? Hiervon hängt die Destination ab, ob es zum Beispiel die heimischen Alpen werden, die Adria oder Istrien, das bei Hundefreunden immer beliebter wird. Bei der Unterkunft ist darauf zu achten, dass sie wirklich hundefreundlich ist. Gibt es in der Nähe Auslaufmöglichkeiten, einen ausgewiesenen Hundestrand, gibt es Napf und Decke auf dem Zimmer und darf der Hund mit in den Speisesaal? Auch auf das Klima sollte geachtet werden: Ist es zur Reisezeit extrem heiß? Die meisten Hunde vertragen durchgehende starke Hitze nicht besonders gut, darum bieten sich Strandurlaube eher in der Nebensaison an, zumal der Vierbeiner dann auch nicht so vielen Badegästen in die Quere kommt, wenn er Wellen jagen oder den Ball aus dem Wasser holen will. Anders sieht es etwa in den heimischen Bergen aus: In Österreich lässt es sich für Hunde auch im Hochsommer gut aushalten, die Berge mit ihrer großen Auswahl an Wandermöglichkeiten sind ein wahres Paradies für Vierbeiner. Einreisebestimmungen des Urlaubslandes Für alle EU-Länder und auch außerhalb der EU benötigt man einen EU-Heimtierausweis. Dieser belegt, dass der Hund gegen Tollwut geimpft und durch einen Mikrochip gekennzeichnet ist. Manche Länder wie Malta oder Irland verlangen eine Bandwurm-Behandlung, andere wie Bosnien-Herzegowina oder Mazedonien ein amtstierärztliches Gesundheitsattest, das nicht älter als zehn Tage ist. Strenge Vorschriften für sogenannte Listenhunde wie Dobermann oder American Staffordshire Terrier gelten etwa in Kroatien, Deutschland, Dänemark oder Frankreich. Die Regelungen reichen von Leinen- und Maulkorbpflicht bis zum Einreiseverbot. Generell sollte man sich über die Gesetze im jeweiligen Urlaubsland schlaumachen. Gibt es eine Maulkorbpflicht auf öffentlichen Plätzen oder ein allgemeines Hundeverbot an Stränden? Sich vorab zu informieren, verhindert böse Überraschungen vor Ort. lNFORMlEREN SlE SlCH VORAB ÜBER DlE GESETZE lM URLAUBSLAND. Ich packe meinen Koffer und nehme mit ... Auch der Urlauber auf vier Pfoten braucht ordentlich Gepäck. Verträgt der Liebling nur ein bestimmtes Futter, muss man genug für den gesamten Zeitraum mitnehmen. Zweite Leine, Ersatzhalsband, Hundebürste und Zeckenzange sollten im Koffer nicht fehlen. Die gewohnte Hundedecke gibt Sicherheit in der fremden Umgebung. So, wie man seine liebste Urlaubslektüre einpackt, braucht der Hund sein Spielzeug: Ball, Frisbee, der Lieblingsquietschball – Hunde wollen auch im Urlaub viel spielen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Reiseapotheke: Pinzette, Floh- und Zeckenband, Ohren- und Augentropfen sowie Hirschtalg, falls die Pfoten durch Sonne, rauen Untergrund oder Meerwasser rissig werden. Das kann unbehandelt zu schmerzhaften Entzündungen des Pfotenballens führen. Es gibt auch Erste-Hilfe-Sets für Hunde, die von der Wundkompresse über die Fixierbinde bis zu Informationen zur Erstversorgung alles für den Notfall enthalten. Für die Fütterung empfiehlt sich ein Reisenapf aus einem Material, das nicht zerbrechen kann, etwa Silikon. Tipp: Eine Hunde-Reiseversicherung kann im Fall von Krankheit oder Unfall hohe Tierarztkosten vermeiden. Und los geht’s: Das braucht man für die Fahrt Sind die Koffer gepackt und ist der Heimtierausweis bei den anderen Pässen verstaut, kann man sich ganz auf die Fahrt konzentrieren. Das Auto ist ja an sich ein gewohntes Transportmittel und sollte eigentlich eine entspannte Reisemöglichkeit für den Hund darstellen. Es gibt aber – genauso wie bei den Menschen – auch Vierbeiner, denen leicht schlecht wird. Hier gibt es Abhilfe in Form von Tabletten gegen Übelkeit und Stress. Auch ein voller Magen kann zu Unwohlsein führen, daher ist es ratsam, am Vortag nur wenig zu füttern und einen langen Spaziergang zu unternehmen. Am Tag des Reisebeginns sollte man nicht mehr zu viel füttern, aber sehr wohl ausreichend trinken lassen. Auch im Auto – und 13

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