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Alles für mein Tier 03/18

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FRESSNAPF-TRENDS |

FRESSNAPF-TRENDS | SPIELEN MIT DEM HUND 1 2 3 4 5 NlCHT NUR BEl WELPEN, AUCH BEl ERWACHSENEN TlEREN SOLLTE WERT AUF DAS SPlELEN GELEGT WERDEN. Jutta Durst, Verhaltenstrainerin für Hunde und Pfotenclub-Expertin 6 1 AniOne Spielzeugring, für ein langes Spiel- und Kauerlebnis des Hundes, robust, integriertes Seil, hochwertiges Kautschukmaterial, in verschiedenen Farben erhältlich, 15 cm. 2 AniOne Baumwolltau, natürliches Hundespielzeug in sommerlichen Farben, robust, zahnpflegend, befriedigt das Kaubedürfnis des Hundes, eignet sich gut für Apportierspiele. 3 AniOne Igelball, spannendes Motivationsspielzeug aus Latex, mit integriertem Squeaker, perfekt zum Apportieren, in verschiedenen Farben und Größen erhältlich. 4 AniOne Baumwolltau-Bär, ideal für Zerr- und Beutespiele, reinigt die Zähne auf spielerische Weise, aus reiner Baumwolle, in verschiedenen Größen erhältlich. 5 AniOne Tau-Frisbee, ideal für Wurf- und Fangspiele, schwimmfähig, robust, zahnpflegend, in verschiedenen Größen erhältlich. 6 AniOne Gummiball mit Seil, ideal für Wurf- und Apportierspiele, robust, strapazierfähig, zahnfreundlich, in verschiedenen Größen erhältlich. 24

RATGEBER | LUKAS & FALCO AUSGEBETTELT Lukas Pratschker erklärt, wie man dem Hund das Betteln abgewöhnen kann. W ir kennen es doch alle: Man hat sich ein leckeres Essen zubereitet, und sobald man am Tisch sitzt, ist auch der Hund schon da und will davon etwas abhaben. Warum ist dieses Verhalten bei manchen Hunden stärker und bei manchen schwächer ausgeprägt? Futter ist für einen Hund die einzige überlebenswichtige Ressource. Deswegen ist es auch egal, ob er schon sein eigenes Futter bekommen hat oder nicht, weil ihn Essen generell reizt. Dazu kommt, dass bei den meisten Hunden Betteln schon zum Erfolg geführt hat, weswegen dieses Verhalten auch ständig wiederholt wird. Das eigene Verhalten hinterfragen Beim Antibetteltraining muss man als Erstes überlegen, ob man dem Hund in der Vergangenheit etwas vom eigenen Essen abgegeben hat oder ob man ihm besondere Aufmerksamkeit geschenkt hat während des Bettelns. Wenn ja, hat man damit das Problem unbewusst verstärkt: Der Hund hat gelernt, dass er ohne Anstrengung zum Erfolg in Form von Futter oder Aufmerksamkeit kommt. Es ist wichtig, dass alle Personen, die mit dem Hund zu tun haben, also die ganze Familie und auch Freunde, ihr Verhalten hinterfragen. Informieren Sie alle darüber, welches Verhalten dem Hund gegenüber erwünscht ist und welches nicht. Freunde und Familie müssen an einem Strang ziehen und konsequent sein, nur dann klappt es mit der Umerziehung. Grenzen setzen Jedes Erlebnis ist für den Hund prägend. Deswegen gilt: Ab sofort gibt es keine zusätzlichen Belohnungen, die der Hund von sich aus einfordert. Dazu gehört auch, dass man Ruhe ausstrahlt und aus dem Training keine Show macht. Hunde lernen schnell – was beim Antibetteltraining Vor- und Nachteil zugleich ist. Deswegen formt man sein Verhalten so, wie man es als angenehm empfindet. Dazu empfehle ich, dem Vierbeiner einen zugeteilten Ruheplatz, wie etwa ein Hundebett oder eine bestimmte Decke, positiv anzutrainieren. Zuerst lehrt man den Befehl „ins Bett“ bzw. „auf die Decke“: Mit der Futterhand lockt man den Hund auf seinen Platz, lässt ihn dort hinlegen und belohnt dieses Verhalten. Nach einigen Versuchen vergrößert man die Distanz von Mensch und Hundeplatz. Jedes Mal, wenn der Hund bettelt, wird er zu seinem Platz zurückgeschickt und erhält für das dortige Verweilen eine Belohnung, wie etwa einen Kauknochen oder ein Hundekeks. Im Laufe des Trainings wird dann die Zeitspanne, bis er die Belohnung erhält, vergrößert. Damit lernt der Hund, dass es sich für ihn lohnt, wenn er auf seinem Platz bleibt und nicht bettelt. WWW AUF EINEN KLICK! Das Video zum Thema und noch mehr Tipps von Lukas finden Sie unter: www.fressnapf.at/school-of-dog 25

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