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Alles für mein Tier 03/18

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MENSCH & TIER |

MENSCH & TIER | PFOTENCLUB RUDELGEFLÜSTER Pfotenclub-Mitglieder fragen – Experten antworten & Mach mit meld dich an! Wir sind stolze Besitzer einer sieben Monate alten Rehpinscher-Mischlingshündin. Sie übergibt sich immer beim Autofahren, auch bei kurzen Strecken. Was können wir dagegen tun? Kann ich meinem Hund pflanzliche Tropfen vor der Autofahrt verabreichen? Reiseübelkeit im Auto ist unter Hunden weit verbreitet, manche wollen sogar überhaupt nicht mehr einsteigen. Der Tierarzt kann Ihnen ein Medikament geben, das Sie kurz vor der Fahrt verabreichen. Mit Hausmitteln wie Kamille kommt man hier kaum weiter, denn das Schlechtsein passiert deshalb, weil das Gleichgewichtssystem aus dem Lot ist: Die Bewegungen des Körpers und die Wahrnehmung des Auges passen nicht zusammen. Durch eine neue Angewöhnung mit kurzen Strecken zu attraktiven Orten (besser zum Wald oder zur Hundewiese als zum Tierarzt) kann sich das bessern. Vielleicht kennen Sie das von sich selbst: Je öfter man hinten im Auto oder dicht gedrängt im Bus sitzt, desto seltener wird einem übel. Regelmäßiges, sanftes Fahrtraining ist wichtig. Ist der Hund in einer Box untergebracht? Dann können Sie diese eventuell etwas erhöht positionieren, so dass der Hund aus dem Fenster schauen kann. Auch das hilft im Training weiter. Aber Achtung: Die sichere Unterbringung des Hundes darf dabei nicht vernachlässigt werden. Tanja Warter Jutta Durst Verhaltenstrainerin für Hunde Pfotenclub-Expertin Expertenwissen, Neuigkeiten und exklusive Gutscheine – jetzt anmelden unter: www.fressnapf-pfotenclub.at/registrieren Ich habe eine sieben Monate alte Havaneser-Hündin, die mir noch immer nicht zeigt, wenn sie muss. Bis jetzt bin ich immer nach Gefühl mit ihr rausgegangen. Wenn ich einmal zu lange warte, dann macht sie in die Wohnung. Sie liegt z. B. in ihrem Körbchen, steht plötzlich auf und macht ins Zimmer. Was kann ich tun, damit sie sich meldet, wenn sie raus muss? Zunächst sollte Ihr Tierarzt körperliche Ursachen, etwa eine Blasenentzündung, ausschließen. Dann sollte sie auf keinen Fall geschimpft werden, es sei denn, sie wird auf frischer Tat ertappt. Dann kurz schimpfen und sie raussetzen – dorthin, wo sie machen darf. Nicht alle Hunde zeigen ihr Bedürfnis an, können es aber so lange halten, bis der Besitzer ohnehin Gassi geht. Sind gesundheitliche Gründe zweifelsfrei ausgeschlossen, muss ein Training wie bei einem Welpen erfolgen. Sie wird alle zwei Stunden rausgebracht, vor allem immer, nachdem sie geschlafen, gefressen und gespielt hat. Lassen Sie ihr draußen alle Zeit, die sie braucht. Unabhängig davon sollte die Ursache ermittelt werden. Vielleicht ängstigt sie draußen etwas oder sie wurde vom Züchter schlecht sozialisiert – da gibt es mehrere Möglichkeiten. Jutta Durst 32 Gabriele Müller Katzenpsychologin Pfotenclub-Expertin Tanja Warter Tierärztin Pfotenclub-Expertin Mein Rüde bellt alles an und ist sehr scheu, vor allem bei Personen und Gegenständen, die er nicht kennt. Kann man ihm helfen, die Angst zu beseitigen und das Bellen in den Griff zu bekommen? Da wir in einer einer Mietwohnung leben, ist das zeitweise etwas anstrengend wegen der Nachbarn. Wir haben schon einige Sachen ausprobiert wie z. B. mit Wasser anspritzen oder auch eine Flasche mit Steinen schütteln, wenn er bellt, aber ohne Erfolg. So ein Verhalten wird meist von Hunden aus dem Tierheim gezeigt, die mit dem neuen Leben total überfordert sind. Nun weiß ich nicht, ob das auf Ihren Hund auch zutrifft oder woher die Ängstlichkeit sonst kommt, das müsste noch abgeklärt werden. Ich rate auf jeden Fall dringend davon ab, einen ängstlichen Hund noch weiter zu ängstigen, indem Rüttelflaschen oder Wasserpistolen zum Einsatz gebracht werden. Das kann das Vertrauensverhältnis zu Ihnen als Besitzer zerstören. Stattdessen sollte man mit positiver Verstärkung arbeiten, d. h. wann immer er sich ruhig verhält und nicht bellt, wird er gelobt und bekommt Leckerchen. Zudem müssen Sie ihm durch Ihr eigenes Verhalten vermitteln, dass es keinen Grund gibt, ängstlich zu sein und alles zu verbellen. Hunde orientieren sich sehr stark an ihren Haltern. Ich würde Ihnen empfehlen, sich einen Hundetrainer vor Ort zu suchen, da es auf das richtige Timing für das Lob ankommt. Und je nachdem, wie lange das Verhalten schon andauert, ist natürlich viel Geduld gefragt. Jutta Durst Bilder: © rzarek, Nadya Lukic, Edoma, Vector.com, pling, Hein Nouwens/Shutterstock.com

MENSCH & TIER | GEWINNSPIEL MlTMACHEN & GEWlNNEN In diesem Heft befinden sich viele lustige Pointees von PAYBACK, dem neuen Bonusprogramm. Zählen Sie alle Pointees von der ersten bis zur letzen Seite, lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie mit etwas Glück PAYBACK Punkte! Viel Spaß beim Suchen & Rätseln! 10 X 1.000 PUNKTE VON PAYBACK ZU GEWINNEN! So viele PAYBACK Pointees verstecken sich in diesem Heft: Es macht Spaß und fördert die Bindung zwischen Mensch und Hund. Vadim Garbuzov nennt seine fünf Lieblinge ... Dank Lukas Pratschkers Tipps in dieser Ausgabe hat es sich beim Hund rasch ... Gefiederter Star im Rasseporträt in dieser Ausgabe Die Fressnapf Marke MultiFit wird heuer ... Jahre alt. Welches Tier ist im Madame Tussauds Wien zu sehen? Wohin geht die Wandertour in diesem Heft? AB DlE POST! Sie haben das Lösungswort gefunden? Schicken Sie die Anzahl der Pointees in diesem Heft sowie das Lösungswort mit dem Kennwort „Fressnapf-Kreuzworträtsel“ per Post an: Fressnapf Handels GmbH, Karolingerstraße 3, 5020 Salzburg; oder per E-Mail an: gewinnspiel@fressnapf.at Einsendeschluss: 30. Juni 2018. Teilnahme nur für Personen mit Wohnsitz in Österreich. 33

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