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Alles für mein Tier 04/17

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RATGEBER | RECHTSRATGEBER RECHTSLAGE Rettung eines Hundes aus dem heißen Auto Der Sommer naht, eine Zeit, in der folgende Situation leider keine Seltenheit darstellt: Hundebesitzer lassen bei sengender Hitze ihre Hunde alleine im Auto, und wenn sie zurückkehren, ist das Tier bereits nahezu verendet. Doch was kann man als Passant in einem solchen Fall tun? Darf man die Scheibe eines fremden Autos einschlagen, um den Hund zu retten? Auch wenn das österreichische Allgemeine bürgerliche Gesetzbuch (ABGB) normiert, dass Tiere keine Sachen sind, werden sie dennoch so behandelt. Das gilt im Wesentlichen auch für das Strafrecht und hat weitreichende Konsequenzen, vor allem für Menschen, denen etwa in eingangs beschriebener Situation das Tierwohl am Herzen liegt und die dem leidenden Tier helfen möchten. Entscheidet sich ein Passant dafür, einem im Auto eingesperrten Hund durch Einschlagen einer Scheibe das Leben zu retten, hat er sowohl mit strafrechtlichen als auch mit zivilrechtlichen Folgen zu rechnen. Auch wenn das Einsperren des Tieres selbst eine Verletzung des Verbots der Tierquälerei bzw. des Tierschutzgesetzes Mag. Rainer Radlinger Rechtsanwalt Fressnapf-Rechtsberater bedeutet, rechtfertigt dies im rechtlichen Sinne nicht, das Eigentum, nämlich das Auto, des Hundebesitzers zu beschädigen. Ist der Tierhalter mit der „Rettung“ seines Tieres auf Kosten seines Fahrzeuges nicht einverstanden, würde man sich damit unter Umständen des Delikts der Sachbeschädigung strafbar machen. Bereits im Jahr 1989 sprach der Oberste Gerichtshof diesbezüglich aus, dass die Nothilfe zugunsten eines Tieres gegen seinen Eigentümer ausscheidet. Auch in zivilrechtlicher Hinsicht kann es für den beherzten Hunderetter zu nachteiligen Folgen kommen. Ein „unverständiger“ Hunde- und Autobesitzer könnte Ersatz für die Beschädigung seines Autos verlangen. Dabei würde es zu einer Interessenabwägung kommen, weshalb der Ausgang eines Rechtsstreites ungewiss und vom Einzelfall abhängig wäre. Wie soll sich nun ein Passant in solch einer Situation richtig verhalten, ohne sich strafbar oder ersatzpflichtig zu machen? Am besten er versucht, den Hundebesitzer ausfindig zu machen. Gelingt dies nicht, sollte umgehend die Polizei verständigt werden, welche bei Extremsituationen das Recht hat, mit Zwangsgewalt einzugreifen. REPTlLlEN SCHÜTZEN Nützliche Helfer im eigenen Garten fördern ln naturnahen Gärten sind Reptilien gerne heimisch. 14 verschiedene Arten gibt es bei uns, alle sind bereits gefährdet, manche sogar vom Aussterben bedroht. Blindschleiche, Zauneidechse, Ringelnatter & Co. sind nützliche Helfer, denn sie vertilgen Schnecken und Insektenlarven. Außerdem sind dort, wo sich Reptilien wohlfühlen, meist auch wichtige Bestäuber wie Schmetterlinge und Hummeln nicht weit. Reptilien halten sich am liebsten in sichtgeschützten, besonnten Versteckplätzen auf, etwa an Steinmauern, in Holzstößen, Wurzelstrünken oder Staudenfluren. Hecken aus heimischen Sträuchern sind Wanderkorridore und Nahrungsquellen für Reptilien. Oft fallen Reptilien den Mähgeräten zum Opfer – dies lässt sich durch eine möglichst hohe Einstellung der Schnittflächen und eine Mahd bei Wetterbedingungen mit geringer Aktivität von Reptilien (bewölkt, kühl, frühe Morgenstunden oder mittlerer Nachmittag) vermeiden. Ein Kompost- oder ein Grünschnitthaufen sind beliebte Eiablageplätze. Reptilienfallen rund ums Haus wie Licht-, Lüftungs-, Entwässerungsschächte oder Kellerabgänge abdecken oder mit einem feinmaschigen Gitter sichern. Auf www.naturbeobachtung.at ruft der Naturschutzbund die Bevölkerung auf, Reptilienfunde zu melden, um so aktuelle Verbreitungsdaten zu gewinnen – die Basis für erfolgreiche Schutzmaßnahmen! © Wolfgang Schruf 31

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