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Alles für mein Tier 04/18

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RATGEBER | KATZEN ZUM

RATGEBER | KATZEN ZUM TRINKEN ANIMIEREN KLElNES 1 X 1 DES TRlNKVERHALTENS Wasser ist das Lebenselixier von nahezu jedem Tier. Doch wie oft muss ein Stubentiger am Tag trinken? Text: Annkathrin Johannesberg D ie Blumenvase, das Aquarium oder ein Kastanienblatt mit Regenwasser – Katzen legen bei der Wahl ihrer Wasserstelle viel Kreativität an den Tag. Zu ihrer bevorzugten Quelle sollten sie auch jederzeit Zugang haben, denn eine ausreichende Wasseraufnahme ist überlebenswichtig. Nur wenn der Körper mit genug Flüssigkeit versorgt ist, kann er auch reibungslos funktionieren. Steht dem Blutkreislauf zu wenig Wasser zur Verfügung, dickt das Blut ein und seine Fließeigenschaft verschlechtert sich. Durch den trägeren Blutfluss erreichen weniger Nährstoffe und Sauerstoff die Organe, somit nimmt die Leistungsfähigkeit des Organismus ab. Zudem benötigt der Körper ausreichend Wasser, um Schadstoffe über den Urin und den Kot aus dem Körper zu schleusen und zu entgiften. Zu den typischen Gesundheitsproblemen bei einer langfristigen Unterversorgung mit Wasser zählen Erkrankungen der Nieren und der Harnwege. Bei einer Austrocknung bilden sich hier schnell Harnsteine oder Harngrieß, Blasenentzündungen treten häufig auf und die Nieren können einen dauerhaften Schaden davontragen. Flüssigkeitsbedarf einer Katze Doch wie viel Wasser braucht eine Katze, um gesund zu bleiben? Als Faustregel gilt: Pro Kilogramm Körpergewicht benötigt eine erwachsene Katze täglich etwa 50 Milliliter Wasser. Bei Trockenfutterfütterung steigt diese Menge jedoch erheblich. Die trockenen, gepressten Pellets enthalten einen geringen Wasseranteil von maximal zehn Prozent. Sie füllen den Wasserhaushalt des Katzenkörpers nicht auf – im Gegenteil: Der Magen benötigt zusätzliche Flüssigkeit, um die harten Brocken aufzuweichen und sie dann als Nahrungsbrei in den Darm weiterzuleiten. Landet hingegen täglich Feucht- oder Frischfutter im Futternapf, nimmt der Stubentiger bereits über seine Nahrung eine Menge Feuchtigkeit auf. Feuchtfutter besteht zu 80 Prozent aus Wasser, Frischfutter wie Innereien oder Muskelfleisch zu etwa 70 bis 80 Prozent. Die tägliche Ration Feucht- oder Frischfutter deckt den Wasserbedarf einer Katze damit nahezu. Wildkatzen stillen den Durst über die Beute In einigen Fällen trinken Katzen, die mit Feuchtfutter ernährt werden, wenig bis gar kein Wasser. Ihnen reicht die Versorgung über das Futter. Diese Art der Wasseraufnahme steckt bei den Hauskatzen in den Genen: Wildkatzen ernähren sich von kleinen Tieren wie Vögeln, Mäusen oder auch Kaninchen. Beim Verzehr des erlegten Tieres fressen die Wildkatzen auch bluthaltige Innereien. Der Wassergehalt des Blutes reicht ihnen aus, um den Durst zu stillen. Darüber hinaus besitzen Katzen ein gering ausgeprägtes Durstempfinden. Doch wie bekommen Herrchen und Frauchen heraus, ob ihre Katze ausreichend Flüssigkeit aufnimmt? Ein einfacher Handgriff verrät es ihnen. 22 WASSER, MARSCH! Tipp 1: Stellen Sie einen Trinkbrunnen auf. Tipp 2: Mischen Sie einige Tropfen Wasser aus der Thunfischkonservendose oder etwas Katzenmilch unter. Tipp 3: Feuchtfutter mit Wasser anreichern und auf mehrere Portionen verteilen. Tipp 4: Den Wassernapf nicht direkt neben den Futternapf stellen. Flüssigkeitscheck per Hautfaltengriff Die Hautfalte im Nacken einer Katze verrät, ob sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Greifen Sie vorsichtig in den Nacken Ihrer Katze und ziehen Sie die Haut sanft hoch. Verschwindet die Falte wieder, sobald Sie die Haut losgelassen haben, führt der Körper Ihres Tieres ausreichend Flüssigkeit. Bildet sich die Hautfalte nur langsam zurück, ist das ein Anzeichen für Austrocknung – Ihre Katze benötigt dringend Wasser. Da sich Katzen aber von nichts und niemandem etwas vorschreiben lassen – auch nicht bei der täglichen Trinkmenge, hilft nur ein tiefer Griff in die Trickkiste, die Trinkmenge zu erhöhen. Denn mit ein paar Tricks (siehe Kasten) können Sie Ihre Samtpfote überlisten und sie dazu bringen, mehr Wasser aufzunehmen. Bilder: © Nataliia Dvukhimenna, Hein Nouwens/Shutterstock.com

RATGEBER | KATZEN ZUM TRINKEN ANIMIEREN 2 1 3 4 1 Catit Trinkbrunnen Blume, drei Wasserflusseinstellungen, einfache Handhabung und Reinigung, großes Reservoir mit 3 l Fassungsvermögen 2 AniOne Trinkbrunnen Trevi, Trinkbrunnen aus Edelstahl, Wasserfluss animiert die Katze zum Trinken, für den Geschirrspüler geeignet, Antirutschboden, 3 l 3 AniOne Trinkbrunnen Wasserfall, Trinkbrunnen aus Keramik, Wasserfluss animiert die Katze zum Trinken, mit aktiviertem Kohlefilter, für den Geschirrspüler geeignet, 2 l 4 MultiFit Katzenwasser, angereichert mit Taurin, niedriger Natrium- und Magnesiumgehalt, schont die inneren Organe und ist unwiderstehlich erfrischend, Inhalt: 1,5 l 23

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