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Alles für mein Tier 05/17

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MENSCH & TIER |

MENSCH & TIER | COVERSTORY 6 Bild: © saasemen, Vector.com, NadzeyaShanchuk/Shutterstock.com

MENSCH & TIER | COVERSTORY SPlEL UND SPASS BEl JEDEM WETTER Der Herbst sorgt auch im tierischen Haushalt für Abwechslung. Wir geben Ihnen Anregungen, wie Sie Hund und Katze bei ungemütlichem Wetter beschäftigen können. Text: Annkathrin Johannesberg Der Wind wirbelt die Blätter durcheinander, es ist kühl, und Regentropfen prasseln an das Fenster. Zeigt sich der Herbst von seiner stürmischen Seite, macht man es sich lieber zuhause gemütlich. Doch bekanntlich gibt es kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Also: Rein in die Gummistiefel, Leckerli eingepackt und ab in den Wald zum Agility-Spaß. Spaß und Fitness: Agility im Wald Viele Hunde kuscheln sich lieber in das weiche Körbchen als im Regen spazieren zu gehen. Doch ausreichend Bewegung auch bei ungemütlichem Wetter sorgt für einen ausgeglichenen, fitten Hund. Der Wald bietet ideale Voraussetzungen, um Ihre Fellnase auch bei kühlen Temperaturen und Nieselregen mit Spiel und Spaß auszupowern. Hier schützt Sie nicht nur ein Blätterdach vor den Regentropfen, die Vegetation bietet auch eine Vielzahl an natürlichen Hürden, die Sie für einige Agility-Übungen nutzen können. Liebt Ihr Vierbeiner es, sich geschickt über eine schmale Fläche zu bewegen? Wunderbar! Dann hinauf mit ihm auf die nächste Bank oder den umgekippten Baumstamm, um sich durch einen gelungenen Balancierakt ein Leckerli zu verdienen. Oder Sie üben mit Ihrem Hund Slalom, indem Sie herabgefallene Zweige im geeigneten Abstand voneinander in den weichen Waldboden stecken und Ihren Hund hindurchlaufen lassen. Ein Bach bietet sich zum Hinüberspringen an. Bei der Wahl der Hürden sollten Sie jedoch unbedingt darauf achten, dass Sie der Natur nicht schaden und die Hürden keine Verletzungsgefahr in sich bergen. Sonst wird der Sprung auf den moosbewachsenen Baumstamm schnell zur unkontrollierten Rutschpartie, und die spitzen Steine am Ufer des Baches können für die Pfoten schmerzhaft sein. Welche Übungen sich für Ihren Hund eignen, hängt natürlich auch von dessen Gesundheitszustand, Alter und der Fitness ab. Denn: Beim Agility-Training fordern Sie nicht nur die Koordinationsfähigkeit Ihres Hundes und seine Ge- schicklichkeit, sondern strapazieren durch Sprünge und enge Wendungen auch dessen Bewegungsapparat. Für Senioren empfiehlt sich deswegen eine ENTDECKEN SlE ZUSAMMEN MlT lHREM HUND DEN ABWECHSLUNGSRElCHEN PARCOURS lN DER HERBSTLlCHEN NATUR. einfache Version, Junghunde sollten Sie erst ab dem 18. Lebensmonat zu hohen Sprüngen auffordern. Bis zu diesem Alter sind die Gelenke noch weich und können bei zu intensiver Belastung Schäden erleiden. Wenn Sie unsicher sind, welche Übungen Sie Ihrem Vierbeiner zumuten können oder ob Sie vielleicht seine Gelenke bereits mit einfachen Übungen überfordern, fragen Sie lieber Ihren Tierarzt, bevor Sie mit dem ersten Agility- Parcours starten. Darauf achten, dass der Baum- 1stamm stabil ist. STEP BY STEP: SO SPRlNGT lHR HUND ÜBER ElNEN LlEGENDEN BAUMSTAMM 2 Wählen Sie für den Anfang einen niedrigen Stamm. Stellen Sie sich vor den Stamm, rufen 3Sie Ihren Hund. Locken Sie ihn mithilfe des Lieblings- 4leckerlis darüber. Belohnen Sie ihn und sorgen Sie 5auch für Pausen.

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