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Alles für mein Tier 06/18

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VIP-INTERVIEW | LUKAS

VIP-INTERVIEW | LUKAS PRATSCHKER FALCO STEHT ÜBER DEN DlNGEN. VON HUNDEN KÖNNTEN WlR MENSCHEN NOCH ElNlGES LERNEN. 26 Bilder: © Vector.com/Shutterstock.com, Lukas Pratschker

VIP-INTERVIEW | LUKAS PRATSCHKER DREAMTEAM FÜRS LEBEN Auch fünf Jahre nach dem „Supertalent“-Sieg gibt es Lukas Pratschker und Hund Falco nur im Doppelpack. M it 17 Jahren gewann Lukas Pratschker die Castingshow „Das Supertalent“. Heute ist er 22, leitet seine eigene Hundeschule und gibt als Fressnapf-Experte Hundehaltern hilfreiche Tipps. Fressnapf: Wie hat sich Ihr Leben seit dem Sieg bei „Das Supertalent“ vor fünf Jahren verändert? Lukas Pratschker: Mein Leben hat eine 180-Grad-Wendung gemacht. Ich bin ständig unterwegs, lerne viele Menschen kennen, kann meine Zeit mit meinen Hunden verbringen und das tun, was mir Spaß macht. Ich könnte es mir eigentlich gar nicht mehr vorstellen, einen normalen „9 to 5“-Job auszuüben. Durch die Show hatte ich die Chance, meine Berufung auch wirklich zu meinem Beruf zu machen. Fressnapf: Falco ist immer an Ihrer Seite zu sehen. Seit wann haben Sie ihn? Lukas Pratschker: Falco war eigentlich nicht geplant. Also in meinem Kopf jedenfalls nicht. Da ich eher unsicher und ängstlich auf große Hunde reagierte, hätte ich mir nie gedacht, dass bei uns jemals ein Hund zuhause einziehen wird. Mein Papa allerdings wollte immer schon einen Border Collie haben. Anfang 2010 fuhren wir zu einem Reiterhof, da es dort Border-Collie-Welpen gab. Ich hielt mich eher bedeckt, aber Papa meinte, dass er den flauschigen kleinen Falco gerne nehmen würde. Da es ja sein Hund werden sollte, war ich damit einverstanden. Aber als ich dann nach der Schule immer allein mit Falco zu Hause war, ließ mich sein Blick nicht kalt, und ich begann mich Stück für Stück an ihn zu gewöhnen und von ihm zu lernen, wie man mit einem Hund umgeht. Stresssituationen ganz locker und steht über den Dingen. Er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und steigt auf keine Provokation ein – davon könnten wir Menschen noch einiges lernen. Fressnapf: Sie leiten die School of Dog mit Standorten in Neunkirchen (NÖ) und Wien. Auf welches Training haben Sie sich spezialisiert? Lukas Pratschker: Auf all das, was Spaß macht. Ich sehe immer wieder, dass Hunde auf Trainingsplätzen mit Leinenruck und Brüllerei „erzogen“ werden. Ich möchte keinen Hund, der abgerichtet oder untergeordnet wird, sondern einen, der mit mir auf Augenhöhe Spaß daran hat, meine Kommandos auszuführen. Bei uns gibt es deshalb nur Kurse, die ein gemeinsames, lustiges Hobby für Mensch und Hund sind. Das stärkt die Bindung und das Vertrauen, und führt einfach zu einem harmonischen Miteinander im Alltag. Fressnapf: Ein Leben ohne Hunde wäre für mich … Lukas Pratschker: … unvorstellbar, langweilig, traurig und sinnlos. Die Freude und Motivation, die Hunde jeden Tag ausstrahlen, geben mir Kraft und Energie. Fressnapf: Was schätzen Sie an Falcos Charakter besonders? Lukas Pratschker: Eindeutig seine Gelassenheit! Sein ruhiges und entspanntes Wesen löst auch bei mir immer totale Entspannung aus. Er sieht Rudelglück: Lukas Pratschker mit Falco sowie Joke und Turner, die auch zur Familie gehören

Fressnapf Prints