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Fressnapf Friends 01/21

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Tierisch informiert

Tierisch informiert Winter kommen GUT DURCH DEN Heftiger Schneefall und starke Minusgrade: Wenn es einen Kälteeinbruch gibt, sollten auch unsere Fellnasen gut ausgestattet sein So mancher Hundehalter kennt das: Man hat seinem Vierbeiner einen Hundemantel angezogen und erntet von anderen Spaziergängern ein Naserümpfen. Denn sie sind der Ansicht, man verwöhne den Hund, schließlich habe der ja Fell. Doch darf man nicht außer Acht lassen, dass unsere Vierbeiner zusammen mit uns in geheizten Räumen leben und der Temperatur unterschied nach draußen entsprechend groß ist. Natürlich wird man nicht jedem Hund ein wärmendes Jäckchen anziehen. Berner Sennenhund, Siberian Husky, Schäferhund und andere Rassen mit dickem Fell und reichlich Unterwolle benötigen im Normalfall keinen Mantel; Hunde ohne Unterfell und/oder mit dünnem Haarkleid wie Rhodesian Ridgeback, Podenco und die meisten Mischlingshunde aus südlichen Ländern dagegen schon. Kalter Regen oder Wind dringen bei ihnen direkt auf die Haut durch, weil die schützende Unterfellschicht fehlt. Warmer Bauch Hinzu kommt, dass gerade Laufhunde eine schlanke Statur und kaum Unterhautfett haben (anders als etwa Labrador, Retriever oder Neufundländer). Ihnen tut man bei kühlen Temperaturen ab fünf Grad Celsius mit einem was ser abwei senden, wärmenden Mantel einen Gefallen. Auch Hundeseni oren, die sich nicht mehr so schnell bewegen, kann ein Mantel gut- 24

Tierisch informiert AniOne Wintermantel schwarz Wärmend, wasserabweisend, reflektierend, verschiedene Größen Dogs Creek Pfotenschutz Hiker Schmutz- und wasserabweisend, atmungsaktiv, Größen: S–XL tun. Er stellt sicher, dass die Muskeln nicht so schnell auskühlen, das kann Verletzungen vorbeugen. Allgemein frieren kleine Hunde unter zehn Kilogramm schneller als größere. Nicht zu vergessen sind Hunde mit eher kurzen Beinen wie Dackel, Chihuahua oder Welsh Corgis, deren Körper relativ nah über der kalten Erde sind. Achten Sie bei ihnen darauf, dass die Mäntel so geschnitten sind, dass sie auch den Bauch warmhalten und wasserabweisend sind. Das gilt umso mehr, wenn Schnee oder Schneematsch liegen. Geschützte Pfoten Ein gut sitzender Hundemantel schränkt die Bewegungsfreiheit Ihres Tieres nicht ein, liegt aber dennoch nah am Körper an. Der Mantel sollte vom Nacken bis zum Schwanzansatz reichen, damit Rücken inklusive Nierenbereich bedeckt sind. Wenn es sehr kalt oder Ihr Hund empfindlich ist, können Sie auch zusätzlich einen Hundepullover darunterziehen, dann muss der Mantel eventuell eine Nummer größer gewählt werden. Halten Sie die Ballen Ihres Hundes im Winter durch fettreiche Cremes geschmeidig und stutzen Sie das Fell zwischen den Zehen, damit sich keine schmerzhaften Eisklumpen bilden können. Pfotenschuhe schützen empfindliche Hundepfoten vor Splitt, Eis und Streusalz. Auch wenn Ihr Hund einen Mantel trägt, bleiben Sie bei frostigem Wetter besser immer in Bewegung. Beim Sitzen oder gar Liegen im Schnee kann schnell eine Blasenentzündung entstehen, und auch Hunde sind im Winter anfälliger für Infekte. Gegen ein „Bad“ im Schnee, das viele wasserbegeisterte Fellnasen gern nehmen, ist nichts einzuwenden, wenn der Hund gesund ist und dabei nicht stark auskühlt. Ein Spaziergang im Tiefschnee ist eine gute Möglichkeit, Ihren Hund richtig auszupowern. Für Senioren und kleine Hunde kann das aber schnell zu anstrengend werden – bleiben Sie mit ihnen lieber auf Wegen mit festgetretener Schneedecke. Nach Ihrem gemeinsamen winterlichen Ausflug trocknen Sie Ihren Hund zu Hause ab und gönnen Sie ihm ein Pfotenbad, um Schnee, Splitt und Streu- salzreste zu entfernen. KATZEN IM WINTER Gesunde Freigängerkatzen gewöhnen sich nach und nach an die kühleren Temperaturen und bekommen entsprechend Winterfell. Es ist in der Regel dicker als das von Stubentigern. Sehr junge, sehr alte oder kranke Katzen und solche ohne Fell sollten nicht hinausgelassen werden, wenn Schnee liegt oder strenger Frost herrscht. Tiere, die ausschließlich draußen leben, freuen sich über eine isolierte, gemütlich ausgepolsterte Schutzhütte. Vergessen Sie nicht, täglich frisches Wasser hinzustellen, gerade wenn die Gewässer zugefroren sind. Beobachten Sie das Gewicht Ihres Lieblings. Ist er viel draußen, sollte er mehr Futter bekommen, denn durch die Kälte steigt der Energiebedarf. Andersherum kann für Faulenzer auch eine Reduzierung der Rationen sinnvoll sein. AniOne Pfotenpflegespray 60 ml Schützt vor Eis und Schnee, pflegt empfindliche Pfoten mit natürlichem Bienenwachs TAKE CARE Pfotenbalsam 50 ml Natürliche Inhaltsstoffe, schützt vorm Austrocknen, für beanspruchte Pfoten 25

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