Aufrufe
vor 8 Monaten

Fressnapf Friends 02/21

  • Text
  • Zecken
  • Anione
  • Pflanzen
  • Informiert
  • Tiere
  • Tierisch
  • Fressnapf
  • Katzen
  • Hunde
  • Hund

Tierisch informiert

Tierisch informiert Knackiger Knabberspaß Endlich wieder Grünfutter: Kaninchen und Meerschweinchen mümmeln unentwegt – jetzt im Frühling können Sie den Speiseplan noch abwechslungsreicher gestalten 32

Tierisch informiert IDEAL SIND ETWA 70 PROZENT GRÜNFUTTER AUF DEM SPEISEPLAN Wenn die Temperaturen steigen, ist endlich die Zeit fürs Freigehege gekommen. Nun im Frühling wird auch die artgerechte Fütterung von Kaninchen und Meerschweinchen mit Gräsern und Kräutern einfacher. Gewöhnen Sie Ihre Schützlinge schrittweise über zwei bis drei Wochen an die saftige Frischkost, denn bei einem abrupten Futterwechsel drohen Durch fälle und Blähungen. Setzen Sie die Tiere zunächst nur für eine Stunde ins gesicherte Freigehege. Nach und nach können Sie die Dauer erhöhen. Die Top Ten der Kräuter Auch wenn nun wieder mehr Frischkost auf dem Speiseplan steht, Heu muss den Hopplern immer zur Verfügung stehen, weil das kontinuierliche Kauen wichtig für die Verdauung und den Zahnabrieb ist. Übrigens: Gemähtes Gras aus dem Rasenmäher darf niemals verfüttert werden. Durch die stumpfen Schnittstellen gärt es besonders schnell und die Fäulnisprozesse verursachen schwerwiegende Verdauungsprobleme bei den Tieren. So erkennen Sie frisches Heu Hochwertiges Heu erkennen Sie übrigens an Farbe und Geruch: Mehr hellgrün als gelb muss es sein und aromatisch riechen. Muffiges, klumpiges oder staubendes Heu ist ein Hinweis auf Pilz- oder Schimmelbefall, wie er durch falsche Lagerung entsteht, und muss weggeworfen werden. Greifen Sie auf pestizidfreie Bio-Ware zurück und reichen Sie das Heu in einer Raufe – so bleibt es sauber und trocken. Da der Wasseranteil des Trocken grases sehr gering ist, müssen Ihre Tiere immer Zugang zu frischem Wasser haben. Steht Ihren Tieren kein Auslauf zur Verfügung, können Sie nachhelfen, indem Sie selbst Kräuter, Blumen und Gräser sammeln. In die Top Ten der Lieblingssnacks gehören: Giersch, Löwenzahn, Kamille, Klee, Spitzwegerich, Gänseblümchen, Ackersenf und Vogelmiere. Gräser pflücken Auch Brennnesseln eignen sich gut, sollten aber wegen der Brennwirkung nur leicht angewelkt verfüttert werden. Meiden Sie beim Pflücken Ackerränder, da die Gräser hier mit Dünger und Pestiziden belastet sind. Auch direkt am Straßenrand ist die Schadstoffbelastung zu hoch. Ideal geeig net sind naturbelassene Wiesen, auf denen Sie nur die Pflanzen sammeln, die Sie eindeutig identifizieren können. Wenn es in Ihrer Umgebung nur wenig geeignete Wiesenflächen gibt, können Sie auf Kleintierwiesen­ Mischungen zurückgreifen, die Sie auch in Balkonkästen ziehen können. Allgemein sieht die Ernährungspyramide von Meerschweinchen und Kaninchen wie folgt aus: 70 Prozent 33

Fressnapf Prints