Aufrufe
vor 11 Monaten

Fressnapf Friends 02/21

  • Text
  • Zecken
  • Anione
  • Pflanzen
  • Informiert
  • Tiere
  • Tierisch
  • Fressnapf
  • Katzen
  • Hunde
  • Hund

JEDER AUSGABE N N

JEDER AUSGABE N N Gemeinsam glücklich Die sanfte Riesin RASSEPORTRÄT: IN JE JEDER AUSGABE NEU Die Maine Coon ist eine sehr große Rassekatze. Typisch sind das prächtige Fell und das liebenswerte Wesen Die Maine Coon erinnert an die Norwegische Waldkatze, stammt aber aus Maine, einem Bundesstaat im Nordosten der USA. Ihren Namen erhielt sie auch wegen ihres buschigen Schwanzes, der an den eines Waschbären erinnert – und der heißt auf Englisch „racoon“. Ursprünglich wurde sie als Arbeitskatze gehalten. Ihr Job war es, Mäuse zu jagen. Inzwischen ist sie eine der beliebtesten Hauskatzen. Prächtiges Aussehen Mit dem üppigen, halblangen und wasserabweisenden Fell hat die Natur sie perfekt für ihre kalte Heimat ausgestattet. „Snowshoe Cat“ nennt man sie dort auch: Zwischen den Zehen lugen Fellbüschel hervor, die wie Schneeschuhe aussehen. Mit den großen Pfoten kommt sie gut über Eis und Schnee. 48

Noch mehr Rasseporträts finden Sie hier Gemeinsam glücklich AHA! Im Allgemeinen sind Katzen eher wasserscheu. Die Maine Coon ist es nicht. Im Gegenteil: Sie liebt es, im Wasser zu planschen oder sich unter dem Strahl eines Wasserhahns zu duschen. Wer seiner pelzigen Samtpfote im Sommer ein Planschbecken mit frischem Wasser in den Garten stellt, macht ihr eine goße Freude. Steckbrief Wie man sie pflegt Das üppige Fell bedarf weniger Pflege, als man befürchten könnte. Es gilt als selbstreinigend und neigt nicht zum Verfilzen. Ein bis zwei Mal pro Woche sollte sie dennoch gebürstet werden, während des Fellwechsels im Frühjahr etwas häufiger. Wichtig ist, dass sie möglichst schon als Kitten an die Prozedur gewöhnt wird. Dann kann das Bürsten und Kämmen zu einem Ritual werden, das ihre Bindung zum Menschen stärkt. Das Besondere an ihr So geschickt ist keine andere Katze: Die Maine Coone kann mit den Tatzen das Futter vom Boden ins Maul befördern. Eine weitere Besonderheit ist ihre späte Entwicklung. Maine Coons sind erst mit drei bis vier Jahren ausgewachsen. Ihr Charakter Dass die „Coonies“ so beliebt sind, liegt auch an ihrem liebenswerten Charakter. Manche sagen, sie seien mehr Hund als Katze. Sie gelten als unabhängig und anhänglich zugleich. Die Maine Coon ist stärker auf ihre Menschen fixiert als viele andere Hauskatzen. So kann es sein, dass sie ihnen überallhin folgt. Ihr geselliges und freundliches Wesen lässt sie gut mit anderen Tieren auskommen, nicht nur mit Artgenossen. Ihre Intelligenz Achtung: Die intelligente Samtpfote öffnet Kühlschränke und dreht Wasserhähne auf. Wenn sie sich langweilt, macht sie gerne mal Unsinn. Das Gute ist: Maine Coons lassen sich trainieren. Sie apportieren zum Beispiel sogar sehr gerne. Größe und Gewicht: Die Katze bringt 4 bis 6 kg auf die Waage, Kater sogar bis zu 9 kg. Manche Tiere sind 1,20 m lang und erreichen eine Schulterhöhe von 40 cm. Körper: Die Maine Coon hat einen lang gestreckten, muskulösen Körper und eine breite Brust. Fell: Das Fell gibt es in vielen Farben und Musterungen. Es verfügt über viel Unterwolle und ist ein absoluter Hingucker. Besonderheit: Typisch sind ihre breiten Ohren mit kleinen Ohrbüscheln an den Spitzen, die wie Luchspinsel aussehen. 49

Fressnapf Prints