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Fressnapf Friends 03/22

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Tierisch informiert Ab

Tierisch informiert Ab ins Außengehege! Meerschweinchen und Kaninchen sind neugierige, bewegungsfreudige Tiere. In einem abwechslungsreichen Außengehege können sie sich so richtig ausleben Ein Außengehege besteht aus zwei Funktionsbereichen: einem Freilauf mit mehreren Schutz hütten und einem jederzeit offenen Stall als Rückzugsmöglichkeit. Der Freilauf muss den Kleintieren abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten und Schutz vor Fressfeinden – wie Raubvögeln, Füchsen und Mardern – bieten. Für zwei Tiere musst du mindestens sechs Quadratmeter einplanen und für jeden zusätz lichen Mitbewohner kommen 20 Prozent Fläche hinzu. Beim Stall gelten für zwei Kaninchen oder Meerlis die Mindestmaße von 150 x 60 x 50 Zentimeter. Eine ausbruchssichere Planung ist wichtig: Kaninchen können hervorragend buddeln und springen. Nach oben sicherst du den Freilauf am besten mit einem Gitter oder Netz. Damit sie sich nicht hinausbuddeln können, versenkst du die Umzäunung am besten mindestens 50 Zentimeter tief in den Boden. GITTER Punktverschweißter, verzinkter Volierendraht hält am besten dem Nagetrieb deiner Gehege­Bewohner stand. Ungeeignet ist hingegen Kaninchendraht: Meist ist das Material zu dünn und durch die sechseckigen Maschen entstehen beim Durchbeißen eines Segments schnell zu große Löcher. Überprüfe regelmäßig, ob die Vergitterung intakt ist – besonders beim Umzug ins Freigehege nach dem Winter. Vorsicht bei Hitze! Meerschweinchen und Kaninchen meiden die Mittagshitze. Sommertemperaturen über 25 Grad können ihnen schwer zu schaffen machen, denn beide Tierarten haben eine eingeschränkte Wärmeregulation. Die meiste Körperwärme geben sie über die Ohren ab. Deswegen ist es wichtig, dass du für Schattenplätze und Abkühlung sorgst. Sonnensegel, Sonnenschirm & Co. leisten Abhilfe. Auch Höhlen aus Ziegelsteinen und andere kühle Unterschlupfe sind eine gute Lösung. 28

Tierisch informiert SAND AniOne Trinkflasche Einfach zu befestigen, sichtbarer Wasserstand, Sand lädt zum Buddeln inkl. Befestigung, verschiedene Grössen im Gehege vorhanden sein, ein und sollte an einer Stelle am besten im Wechsel mit Rasen. Harte Flächen tun den Pfoten WASSER nicht gut. Frisches Wasser muss immer frei zugänglich sein – aus einer Schale oder Nippeltränke. Auch eine Raufe mit Heu gehört in jedes Gehege. Gemüse, das viel Feuchtigkeit enthält, wie zum Beispiel Gurken, sorgt bei Hitze für einen Frischekick. Reiche es aber am besten abends, so entlastest du den Stoffwechsel. SPIELEN Bei der Ausstattung des Freigeheges ist Abwechslung Trumpf: Wippen, Tunnel, Röhren und Spielzeuge sorgen dafür, dass deine Schützlinge sich vielseitig bewegen. Legst du dein Außengehege auf verschiedenen Ebenen an, schaffst du Rückzugsmöglichkeiten und Ruhezonen für deine Bewohner. Auch Versteckmöglichkeiten mit Nagerhäuschen gehören in ein gutes Freigehege. Wer es rustikaler mag, kann natürlich auch große Wurzeln oder Weidenzweigröhren im Freilauf platzieren. Für Beschäftigung sorgen frische Äste ausgewählter, ungiftiger Bäume. Baue einen DIY­Futterbaum! Hier ist die Anleitung: fressnapf.at/ diy-futterbaum PFLEGE Sauberkeit ist das A und O – gerade bei warmen Temperaturen. Reinige Käfig und Freigehege mindestens dreimal pro Woche, damit Keime und Bakterien keine Chance haben. Untersuche deine Tiere auch auf Verletzungen: Fliegen setzen sich gern auf offene Wunden, so kann es zu ge fährlichem Maden befall kommen. AniOne Freigehege Durchmesser ca. 100 cm, Schattendach schützt vor Sonne, einfacher Aufbau 29 MORE Freigehege Palace and Garden Viel Auslauf für Kleintiere, inklusive Kleintierhaus als Rückzugsmöglichkeit PFLANZEN Pflanzen und sogar Sträucher kannst du ohne Weiteres in dein Gehege integrieren. Haselnusssträucher eigenen sich ganz hervorragend. Sie bieten Futter und sorgen gleichzeitig für Zahnabrieb, Schatten und Unterschlupf. Sollen deine Lieblinge die Sträucher nicht annagen, weil sie als dauerhafter Sonnenschutz gedacht sind, umzäunst du sie mit einem Gitterdraht. Aller dings gibt es auch einige Pflanzen, die für die Kleintiere giftig sind und daher generell nicht in ihre Reichweite gehören. Dazu zählen unter anderem beliebte Garten pflanzen wie Kirschlorbeer, Liguster, Sommer flieder, Holunder, Oleander, Blauregen, Buchsbaum und die meisten Frühblüher.

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