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Fressnapf Friends 04/19

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Gemeinsam glücklich

Gemeinsam glücklich FRESSNAPF-HUNDE-EXPERTE LUKAS PRATSCHKER STRESS an der Leine Das Video zum Thema und noch mehr Tipps von Lukas finden Sie unter: fressnapf.at/school-of-dog online Begegnungen mit anderen angeleinten Hunden bereiten Stress. Allerdings können Sie üben, damit umzugehen agiert er auf das Klick-Geräusch, haben Sie seine Aufmerksamkeit! Dafür belohnen Sie ihn mit Lob oder einem weiteren Leckerli. An der Leine läuft Ihr Vierbeiner schon sehr gut. Dann kommt folgende Situation und alles Gelernte fährt zum Jordan: Ihr Hund entdeckt einen anderen angeleinten Hund, der will ihn beschnuppern oder spielen. Schon haben wir den Leinensalat. Kann ein Hund seinen Spieltrieb in dieser Situation nicht ausleben, reagiert er mit Frust. Nicht selten kippt die Lage um in Aggression. Wenn sich einer von beiden vom anderen bedroht fühlt, zuschnappt oder selbst gebissen wird, kommt es zur Eskalation. Begegnungen mit angeleinten Hunden sind stressig – für den Halter und den eigenen Hund. Manche Hundebesitzer glauben, sie blieben Herr der Lage, wenn Sie ihre Fellnase besonders kurz halten. Ein Trugschluss – vor allem dann, wenn der Hund seinen Kameraden bereits gesichtet hat und entsprechend aufgeregt ist. Der Hund wird ziehen, vielleicht bellen oder sogar knurren. Das andere Tier verhält sich nicht anders – ein Teufelskreis beginnt. Gelassenheit ist Trumpf Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund zur Ruhe kommt. Das klappt am besten, wenn er sich ganz auf Sie konzentriert. Aber wie soll das gehen, wenn die Aufregung schon in der Luft liegt? Unterbrechen Sie diese Situation, indem Sie die Aufmerksamkeit Ihres Hundes suchen. Dazu nutzen Sie am besten ein Leckerli oder einen Klicker, wenn er das schon kennt. Re- 48 Bloß nicht schimpfen! Grundsätzlich sollten Sie zwei Fehler vermeiden: Halten Sie Ihren Hund, wenn er vorprescht, nicht mit Gewalt an der Leine zurück. Damit gerät die Situation zum Tauziehen. Sobald Sie Druck auf die Leine geben, erhöht der Hund seinerseits den Druck. Auch das Beschimpfen Ihres Vierbeiners ist kontraproduktiv. Das Missverständnis liegt in der Luft: Ihr Hund könnte das als Bestätigung auffassen: Sie machen es wie er – und pöbeln den anderen Hund an! Wenn Sie möchten, dass Ihr Hund sich beruhigt, sollten Sie selbst gelassen bleiben. Suchen Sie seine Aufmerksamkeit und warten Sie, bis sich die Aufregung gelegt hat – dann kommen Sie in Ruhe am anderen Hund vorbei.

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