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Fressnapf Friends 04/22

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Gemeinsam glücklich

Gemeinsam glücklich FRESSNAPF-HUNDE-EXPERTE LUKAS PRATSCHKER SCHLUSS MIT Knabbern! Das Video zum Thema und noch mehr Tipps von Lukas findest du unter: fressnapf.at/ school­of­dog Knabberspuren am Tischbein und zerkaute Schuhe: Welpen setzen ihre Zähne überall ein. Warum sie an allem herumbeißen und wie du es deinem Hund abtrainieren kannst, erfährst du hier und in meinem neuen Video Jeder Welpenbesitzer hat mit seinem kleinen Liebling dasselbe Problem: das Beißen und Anknabbern von Möbeln, Klamotten und Händen. Dabei kann man das den Kleinen recht einfach abgewöhnen. Warum knabbern Welpen? Das Beißen und Anknabbern ist für Welpen ganz normal, weil sie sich im Zahnwechsel befinden. Die Zähne tun dabei weh und das Zahnfleisch juckt. Die Kaubewegung mildert das ab. Außerdem baut der Hund, der gerade so viel Neues erlebt, lernt und kennenlernt, auf diese Weise Stress ab. Das Knabbern ist also normal und sollte auch zugelassen werden. Aber nicht an unserer Kleidung, unseren Möbelstücken oder Händen. Dafür eignet sich zum Beispiel eine Kauwurzel, die splittert nicht. Immer wenn dein Hund einen Stuhl oder etwas anderes Verbotenes anknabbern möchte, gibst du ihm als Alternative sofort die Kauwurzel, damit er gezielt dort seinen Stress lösen kann. Dann lernt dein Welpe auch bald, direkt zur Kauwurzel zu gehen. Das richtige Kommando Es macht auch Sinn, dass dein Hund das Kommando „Aus!“ kann. Das übst du mit Leckerli. Die nimmst du in die Faust: Dein Welpe wird versuchen, an die Leckerli zu kommen, dann sagst du „Aus!“. Erst wenn er deine Faust in Ruhe lässt und aufhört, die Leckerli da herausholen zu wollen (das kann etwas dauern), lobst du deinen Hund und gibst ihm die Leckerbissen. So lernt er, dass er den Happen nicht bekommt, wenn er ihn sich selbst holen möchte. Und er lernt das Kommando „Aus!“. Wenn das Kommando „Aus!“ gut funktioniert und auch das Alternativverhalten mit der Kauwurzel klappt, dann wirst du das mit dem Beißen und Anknabbern sicherlich gut in den Griff bekommen. Spätestens nach dem Zahnwechsel. Viel Spaß! 40

Gemeinsam glücklich Pfotenclub RUDELGEFLÜSTER Pfotenclub-Mitglieder fragen – Expertinnen antworten Ich habe zwei sechsmonatige Hauskatzen, die tagsüber alleine sind und abends oft aufdrehen, wenn ich schlafen gehen möchte. Wie kann ich sie erziehen, zum Beispiel, dass sie „Nein“ verstehen? In dem Alter sind Katzen in ihrer ten Sie an der Beziehung zu den aktivsten Lebensphase. Es ist völlig Katzen. In meinem Buch „Katzennormal, dass sie herumtoben. Hinzu Kindergarten“ gibt es viele Lernrungsjäger kommt, dass Katzen als Dämmespiele, mit denen Sie auch die besonders in den frühen muntersten Jungkatzen in die Morgen­ und Abendstunden aktiv richtigen Bahnen lenken. Interaktive sind. Auch wenn Sie zwei Katzen Jagdspiele, Clickertraining und haben, die sich tagsüber etwas Food Puzzles statt einem Napf, aus Gesellschaft leisten, ist am Abend denen sich die Katzen ihr Futter trotzdem ein ausgedehntes Beschäftigungsprogramm selber erarbeiten müssen, sind die mit Ihnen Eckpfeiler für sinnvolle Beschäfti­ wichtig. Die lange Zeit tagsüber gung. Katzen sind – auch wenn sie kann für eine Jungkatze schon zu zweit leben – keine anspruchslosen ziemlich langweilig sein. Dann darf Tiere. Das umso mehr, wenn es am Abend schon einmal hoch sie den ganzen Tag in der Wohnung hergehen. Verbinden Sie gemeinsasind. Sabine Schroll mes Spiel mit Erziehung und arbei­ Jutta Durst Verhaltenstrainerin für Hunde, Pfotenclub-Expertin Seit ich mit meiner Mischlingshündin (10 Jahre) umgezogen bin, mag sie keine anderen Hunde mehr. Warum? Hunde brauchen eine Eingewöhnungszeit. Und bei einem eher ängstlichen Hund kann erst mal alles Neue bedrohlich wirken, da ist ihr dann nicht nach Spielen zumute, sie muss erst mal ankommen. So etwas kann ein paar Wochen oder Monate dauern. Eine weitere Möglichkeit ist, dass ihr im neuen Revier ein Artgenosse blöd gekommen ist, und nun ist sie erst mal vorsichtig allen fremden Hunden gegenüber. Geben Sie ihr noch etwas Zeit. Sollte es sich nicht bessern, würde ich einen Hundetrainer kontaktieren, der beobachten und ein gezieltes Training empfehlen kann. Jutta Durst Anmelden und mitmachen! Expertenwissen, Neuigkeiten und Gutscheine – jetzt anmelden unter: fressnapf-pfotenclub.at/ registrieren Tanja Warter Tierärztin, Pfotenclub-Expertin Sabine Schroll Tierärztin, Katzen-Expertin, Pfotenclub-Expertin 41

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