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Fressnapf Friends 05/21

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DAS KOMMT IN DEN NAPF

DAS KOMMT IN DEN NAPF von Hund und Katz Gesunde Tiernahrung sollte den Bedarf in der jeweiligen Lebensphase decken sowie das Aktivitätslevel und den Gesundheitszustand Ihres Vierbeiners berücksichtigen

Titelthema Ein Alleinfuttermittel versorgt Ihren Liebling mit allen Nährstoffen, die er braucht, um gesund zu bleiben. Nassnahrung hat einen Feuchtigkeitsanteil von rund 80 Prozent. Das ist praktisch – sowohl für Trinkmuffel als auch für Hunde mit großem Appetit. Während Trockenfutter erst im Magen aufquellen muss, bewirkt Nassfutter unmittelbar einen Dehnungsreiz. Trockennahrung dagegen muss länger gekaut werden und sorgt so für einen guten Zahnabrieb. Behalten Sie bei reiner Trockenfütterung immer die Trinkmenge im Auge: Der Flüssigkeitsbedarf Ihres Hundes liegt bei 40 bis 50 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Hohe Temperaturen und körperliche Aktivität steigern ihn zusätzlich. Auch eine Mischfütterung ist möglich. Verfüttern Sie jedoch Trocken- und Nassfutter immer in getrennten Mahlzeiten. Die trockene Kost wird langsamer verwertet – eine kombinierte Portion kann zu Verdauungsbeschwerden führen. Was niemals in den Hundenapf gehört: Abwechslung Auf der menschlichen Zunge befinden sich 9000 Geschmacksknospen, auf der des Hundes 1700, auf Katzenzungen gar nur 500. Beide Tierarten nutzen vielmehr ihren hervorragenden Geruchssinn. Zwar hat der Hund bis zu 300 Millionen Geruchsrezeptoren im Vergleich zur Katze mit bis zu 80 Millionen, doch die Katze verfügt über das Jacobsonsche Organ, das sich direkt hinter den Schneidezähnen befindet. Damit können Katzen bereits aus der Luft Geschmacksproben nehmen. Avocado, Schokolade und Kakao, rohes Schweinefleisch, Trauben und Rosinen, Hopfen, Zwiebeln, Tomaten, rohe Kartoffeln, Steinobst sowie Alkohol- und Koffeinhaltiges. Verschiedene Bedürfnisse Im Laufe eines Hundelebens ändern sich die Ernährungsbedürfnisse. Ein Welpe benötigt andere Nährstoffe als ein ausgewachsener Vierbeiner. Senioren sollten weniger Kalorien bekommen. Denn der Stoffwechsel und die Funktion von Leber und Niere lassen oftmals nach, ein niedrigerer Eiweißgehalt in der Nahrung sorgt für eine bessere Verdaulichkeit. Selbst die Rasse macht einen Unterschied: Große Hunde haben im Verhältnis einen kürzeren Magen-Darm-Trakt, weshalb sie öfter Kot absetzen. Sie geben mehr Natrium und Wasser in den Dickdarm ab, wodurch der Wassergehalt im Kot ansteigt. Um Verdauungsproblemen vorzubeugen, sollte ihre Nahrung hochverdaulich sein. Übrigens: Der Energiebedarf Ihres Hundes hängt auch vom Aktivitätslevel, der Muskelmasse, dem Alter und der Isolierfunktion des Fells ab. Daneben gibt es auch spezielle Diätund Allergikerfutter, die meist auf einzelne Protein- und Kohlenhydratquellen setzen oder über einen angepassten Eiweißgehalt verfügen. Mehr über BARF erfahren Sie hier: fressnapf.at/barfen 17

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