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Fressnapf Friends 05/21

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Tierisch informiert

Tierisch informiert MeinTier bleibt bei mir Tipps & Tricks, wie Sie den neuen Alltag mit Ihrer Fellnase meistern, unter: fressnapf.at/ meintierbleibtbeimir GEKOMMEN, UM zu bleiben Während der Corona-Pandemie haben sich viele Menschen Haustiere angeschafft. Wie Sie den Alltag mit Ihrem vier beinigen Gefährten organisieren können, wenn Sie tendenziell wieder weniger im Home-Office arbeiten* 32

Tierisch informiert Noch nie lebten so viele Haustiere in österreichischen Haushalten wie seit der Corona-Pandemie. Dank Home- Office ist es für viele Menschen einfacher, Arbeit und Fellnase unter einen Hut zu bekommen. Doch was ist, wenn die Menschen wieder zurück ins Büro dürfen oder müssen? Wie organisiert man nun seinen Alltag – vor allem mit einem Hund – am besten? Im Büro Fragen Sie Ihren Arbeitgeber, ob Sie Ihren Hund mit zur Arbeit nehmen dürfen. Es gibt eine Reihe von Argumenten, die Sie vorbringen können: Studien haben gezeigt, dass sich ein Hund im Büro positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter und auf das Betriebsklima auswirkt. Ein Blick in seine treuen Augen und eine Streicheleinheit später wird bei Mensch und Tier das Kuschelhormon Oxytocin freigesetzt. Das hilft, Stress abzubauen, und mindert psychische Belastungen. Allerdings nur dann, wenn alle mit dem tierischen Kollegen einverstanden sind. Verhaltensregeln schaffen Klarheit: Der Hund sollte einen guten Grundgehorsam haben und verträglich sein mit Zwei- und Vierbeinern. Hier zahlt sich das Training in einer Hundeschule aus! In Gemeinschafts bereichen hält man ihn an der Leine und gefüttert wird er außerhalb des Arbeitsplatzes und vor allem jenseits der Gemeinschaftsküche. Denn selbstverständlich darf sich niemand durch seine Anwesenheit gestört fühlen. Nicht jeder Vierbeiner hat das Glück, mit zur Arbeit kommen zu dürfen. Am einfachsten ist es natürlich, sich mit anderen Hundefreunden zu organisieren und sich bei der Betreuung gegenseitig zu helfen. In der Hundetagesstätte Außerdem gibt es professionelle Hundetagesstätten (Hutas), Dogsitter oder Dogwalker. Je nach Anbieter werden die Hunde Gassi geführt, sie können in einem Garten oder auf einem Freigelände mit Artgenossen toben oder bekommen sogar ein Training. Viele Hunde fühlen sich wohl in so einem Umfeld. Schauen Sie, ob auch Ihr Hund zu so einer Huta passt: Die Räumlichkeiten sollten gepflegt sein und das Gelände ausreichend groß. Die Betreuer interessieren sich für ihren neuen Schützling und wollen vieles über ihn erfahren. Ein Probetag kann zeigen, ob Hund und Huta zueinanderpassen. Nicht jeder Hund ist in so einem Umfeld gut aufgehoben. Ein Dogsitter, der nur einen oder zwei Hunde in seiner eigenen Wohnung betreut, ist dann eine gute Alternative. Allein zu Haus Vielleicht arbeiten Sie so, dass Ihr Hund nicht lange alleine bleiben muss. Glückwunsch! Bis zu vier Stunden kann eine Fellnase auch ohne Gesellschaft auskommen. Doch will das Alleinsein in kleinen Schritten geübt sein, der Hund ist schließlich ein Rudeltier. Je früher damit begonnen wird, desto besser wird er es lernen. Verschwinden Sie ohne viel Aufhebens und kommen zunächst nach einer Minute ohne Begrüßung zurück. Steigern Sie die Zeitspanne. Und beschäftigen Sie ihn, etwa indem Sie einen Kong zum Auslecken vorbereiten. Er wird es lieben! Ehe Sie zur Arbeit aufbrechen, sollte der Hund körperlich mit einer großen Gassirunde gut ausgelastet werden und satt sein: Nach seinem Verdauungsschläfchen sind Sie auch schon wieder da! Ist Ihr Kitten oder Welpe schon im Club? Profitieren Sie von exklusiven Vorteilen! Gesellige Samtpfoten Katzen sind Einzelgänger und können allein bleiben – so die Legende. Inzwischen ist bekannt, dass sich viele Wohnungskatzen, die einzeln gehalten werden und viele Stunden alleine sind, einsam fühlen. Was hilft? Statten Sie Ihre Wohnung katzengerecht aus mit Kletter- und Ausguckmöglichkeiten, so kann sich der Stubentiger beschäftigen. Ziehen Sie in Erwägung, einen Gefährten für Ihre Samtpfote anzuschaffen – vielleicht aus Ihrem örtlichen Tierheim. *Inhalte basieren auf der Corona-Situation, wie sie sich zum Redaktionsschluss am 30. Juli 2021 darstellt, es kann zu Abweichungen kommen. 33

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