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Fressnapf Friends 05/22

was kommt in den Napf?

was kommt in den Napf? Artgerecht und naturnah soll die Ernährung von Hunden und Katzen sein, aber sie muss auch zu den individuellen Bedürfnissen deines Vierbeiners passen. So findest du das richtige Futter

Titelthema D ie Auswahl ist groß und kann leicht Verwirrung stiften: Die verschiedenen Varianten von Trocken-, Nass- und Rohfutter füllen Regalreihen und Kühltruhen. Doch die Vielfalt ist durchaus sinnvoll, denn die Ernährungsbedürfnisse von Hunden sind individuell und ändern sich im Verlauf eines Hundelebens. Verschiedene Faktoren haben Einfluss darauf, welche Nährstoffe und Kalorienmengen dein Vierbeiner braucht. Dazu zählen sein Alter, seine Rasse und Größe, sein Aktivitätslevel, sein Gesundheitszustand und seine aktuellen Lebensumstände. Eine Fütterung, die nicht bedarfsgerecht ist, kann entweder zu Mangelerscheinungen oder aber auch zu einer Überversorgung führen. Oftmals kommt es zur Gewichtszunahme durch falsche Fütterung: Bis zu 25 Prozent der Hunde sind übergewichtig. Hierbei steigt etwa die Gefahr für Diabetes oder Arthrose und die Lebenserwartung sinkt. Neben der Auswahl des richtigen Futters ist auch die Menge entscheidend. Halte dich an die Fütterungsempfehlungen des Herstellers und wiege die Futterrationen ab. Vergiss auch nicht, Leckerli in die Gesamtfuttermenge einzurechnen. Achte bei Hundesnacks besonders bei übergewichtigen Tieren auf die Nährwertangaben. Wenn es trotzdem ein Leckerchen sein soll, verwende das normale Futter und reduziere die Futtermenge zu den Fütterungszeiten. Nahrung für „Spezialfelle“ Wie bei uns Menschen nehmen Allergien und Unverträglichkeiten auch bei unseren Vierbeinern zu. Häufig treten sie ganz plötzlich von einem Tag auf den anderen auf. Verträgt dein Hund sein gewohntes Futter nicht mehr, leidet unter häufigen Durchfällen oder anderen Symptomen wie etwa Juckreiz, ist seine Nahrung ein möglicher Auslöser. Häufig kann ein hypoallergenes Spezialfutter die Lebensqualität schnell wieder verbessern. Jedoch gilt bei allen Spezialdiäten: Verabreiche sie niemals auf Verdacht. Hole zunächst eine differenzierte tierärztliche Diagnose ein. Eine Spezialdiät muss immer tierärztlich verordnet werden. Auch für Hunde mit chronischen Erkrankungen werden spezielle Diäten angeboten. Bei erhöhten Leberwerten zum Beispiel kann eine Leberdiät helfen, den Stoffwechsel zu entgiften und zu entlasten. So können Medikamentengaben reduziert oder vielleicht sogar vermieden werden. Fühlst du dich unsicher oder bleiben Probleme bei der Fütterung bestehen, kann eine Ernährungsberatung helfen. Unsere Expert:innen vom Pfotenclub unterstützen dich dabei gerne und erstellen individuelle Fütterungsvorschläge, die dein Tier in seiner speziellen Situation benötigt. Sinnvoll ist eine Ernährungsberatung auch, wenn du deinen Hund barfst: So erhältst du eine bedarfsgerechte Rationszusammenstellung, die auch alle Vitamine und Mineralstoffe enthält, sowie alle wichtigen Tipps rund um die Rohfütterung. AHA! Tiernahrung auf Insektenbasis liefert hochwertige Proteine, wertvolle Fettsäuren und Mineralstoffe und ist durch seine leichte Verdaulichkeit auch für Allergiker geeignet. Weiterer Pluspunkt: Es hat eine ausgezeichnete Öko-Bilanz. Mehr zum Insekten-Superfood: fressnapf.at/ insektenprotein 15

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