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Fressnapf Friends 05/26

Fellpflege bei Hund und

Fellpflege bei Hund und Katze Regelmäßige Fellpflege ist mehr als Kosmetik: Sie hält Haut und Fell gesund. Besonders im Fellwechsel jetzt im Herbst brauchen viele Hunde und Katzen unsere Unterstützung

Titelthema Egal ob flauschige Golden Retriever, lockige Pudel oder Kurzhaardackel: Fellpflege ist für jeden Hund wichtig - aber nicht bei jedem gleich aufwendig. Während kurzhaarige Tiere meist mit regelmäßigem Bürsten gut auskommen, brauchen Hunde mit langem, lockigem oder sehr dichtem Fell mehr Aufmerksamkeit. Fellwechsel dauert bis zu acht Wochen Zweimal im Jahr wird es besonders haarig: Im Herbst weicht das Sommerfell einem wärmenden Winterfell mit (je nach Rasse) dichter Unterwolle gegen die Kälte. Im Frühjahr stoßen Hunde ihr dichtes Winterfell wieder ab und machen dem Sommerfell Platz. Angestoßen wird der Fellwechsel durch die Veränderung des Tageslichts und der Temperaturen. Meist dauert der Fellwechsel etwa sechs bis acht Wochen. Besonders Hunde mit viel Unterwolle, etwa Huskys, Schäferhunde und viele langhaarige Rassen, brauchen in dieser Zeit Unterstützung. Denn bleiben abgestorbene Haare im Fell, kann es jucken und verfilzen. Du hilfst deinen Hunden, indem du sie regelmäßig bürstest und so lose Haare entfernst. Gleichzeitig massierst du dabei ihre Haut und kannst dabei auch nach Zecken, Flöhen oder Knubbeln unter der Haut schauen. Nanu? Ist dir schon einmal aufgefallen, dass das Fell deiner Hunde am Bauch dünner ist als auf dem Rücken? Auf diese Weise können sie sich im Sommer besser abkühlen, wenn sie sich zum Beispiel in den Schatten legen. Das Winterfell ist dann am Bauch meist dichter, um zusätzlich zu wärmen. Es gibt aber auch Hunderassen, die kaum klassischen Fellwechsel durchlaufen. Bei Pudeln, Maltesern oder vielen Doodle-Mischlingen etwa wächst das Fell ständig nach. Abgestorbene Haare fallen zwar aus, bleiben aber im Fell hängen. Diese Hunde müssen nicht nur regelmäßig gebürstet, sondern auch geschoren werden. Rauhaarige Hunderassen wie Dackel, Terrier und Schnauzer wiederum werden getrimmt: Das abgestorbene Deckhaar wird fachgerecht herausgezupft, damit das neue Fell gesund nachwachsen kann. Manche Hundebesitzer:innen gehen dafür gerne in den Hundesalon, andere scheren oder trimmen das Fell ihrer Hunde am liebsten selbst. Baden sollte man Hunde dagegen nicht ständig - meistens reicht es, wenn sie wirklich schmutzig sind oder unangenehm riechen. Gesundes, glänzendes Fell beginnt mit ausgewogener Ernährung. Hochwertiges Alleinfutter liefert wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Fette, Vitamine und Mineralstoffe. Im Einzelfall können Ergänzungen wie Omega-3-Präparate sinnvoll sein - aber nur nach tierärztlicher Rücksprache. Bei stumpfem Fell, Schuppen, kahlen Stellen oder Juckreiz sollte ebenfalls eine Tierarztpraxis draufschauen. 17

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